Manfred Lammers jetzt Oberbrandmeister Hilkenbrooker Ortsbrandmeister befördert

Von Marion Lammers

Mehrere Beförderungen standen bei der Freiwilligen Feuerwehr Hilkenbrook an. Foto: LammersMehrere Beförderungen standen bei der Freiwilligen Feuerwehr Hilkenbrook an. Foto: Lammers

mls Hilkenbrook. Eine für ihre Verhältnisse hohe Einsatzzahl hat die Freiwillige Feuerwehr Hilkenbrook für 2018 auf ihrem Winterfest bilanziert. Ortbrandmeister Manfred Lammers wurde zum Oberbrandmeister befördert.

Der Nordhümmlinger Samtgemeindebürgermeister Christoph Hüntelmann (parteilos) verlas die entsprechende Urkunde vor. Lammers war 1986 als Anwärter in die Feuerwehr eingetreten und wurde nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen im Jahr 2016 vom ersten Hauptlöschmeister zum Brandmeister befördert. Nach dem Rücktritt von Helmut Blömer war er im Herbst 2012 zum Ortsbrandmeister ernannt worden. Vier Jahre später folgte dann die Ernennung zum stellvertretenden Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Nordhümmling.

Weitere Beförderungen

Im weiteren Verlauf des Festes nahm Lammers die Beförderung von mehreren Kameraden mit der Aushändigung der entsprechenden Urkunden vor. Matthias Steenken, Timo Pünter und Leon Düvel wurden nach einem erfolgreich abgeschlossenen Truppmann-I-Lehrgang jeweils zum Feuerwehrmann befördert. Benedikt Wempe erhielt die Beförderung vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann.

14 Einsätze im vergangenen Jahr

In einem kurzen Rückblick berichtete Lammers über die Ereignisse und Einsätze des vergangenen Jahres. „2018 war schon ein besonderes Jahr für die Freiwillige Feuerwehr Hilkenbrook“, sagte er. Vor allem das ungewöhnlich trockene und heiße Wetter spiegele sich in den zahlreichen Einsätzen der Wehr wieder, berichtete Lammers. Von insgesamt 14 Einsätzen waren 10 Brandeinsätze. „Diese Zahl ist ungewöhnlich hoch“, betonte Lammers. Vor allem der Brand eines relativ neuen Einfamilienhauses, bei dem glücklicherweise niemand verletzt worden sei, präge die Erinnerung. Durch die Mitgliedschaft in der Kreisbereitschaft wurden die Hilkenbrooker zweimal zum Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen gerufen. Insgesamt waren dort 17 Feuerwehrmänner aus der Nordhümmlinggemeinde im Einsatz. „Für eine so kleine Wehr schon eine beachtliche Anzahl“, meinte Lammers.

Pläne für Feuerwehrhaus

Auf die Umsetzung des im vergangenen Jahr fertiggestellten Feuerwehrbedarfsplans ging Hüntelmann ein. Um die im Bedarfsplan genannten Mängel an dem jetzigen Feuerwehrhaus zu beseitigen, sei ein umfangreicher Umbau oder ein Neubau des Feuerwehrhauses nötig. Derzeit seien die entsprechenden Stellvertreter der Samtgemeinde Nordhümmling und der Gemeinde Hilkenbrook im Gespräch mit den Stellvertretern der Feuerwehr Hilkenbrook über die Möglichkeiten eines voraussichtlichen Neubaus des Feuerwehrhauses an anderer geeigneter Stelle.


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