Kosten von 1,8 Millionen Euro Erweiterung der Oberschule Esterwegen geplant

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Die Oberschule in der Gemeinde Esterwegen soll für 1,8 Millionen Euro erweitert werden. Foto: Daniel Gonzalez-TepperDie Oberschule in der Gemeinde Esterwegen soll für 1,8 Millionen Euro erweitert werden. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Esterwegen. Zwei Gebäudetrakte der Oberschule Esterwegen sollen erweitert werden. Von den Gesamtkosten von 1,8 Millionen Euro empfiehlt der Schulausschuss dem Kreistag eine Summe von 250.000 Euro bereitzustellen.

In den beiden Gebäudetrakten, die umgebaut werden sollen, befinden sich die allgemeinen Unterrichtsräume der Schule. Hier soll – so wurde es auf der jüngsten Sitzung des Schulausschusses des Landkreises mitgeteilt – jeweils ein Treppenhaus gebaut werden, um ausreichend Fluchtwege zu gewährleisten. Außerdem sollen sowohl das zweigeschossige Gebäude II und das dreigeschossige Gebäude III einen Aufzug bekommen. In Sinne der Inklusion würde damit auch körperlich eingeschränkten Schülern der Zugang einfacher ermöglicht. Auch aus Gründen der Barrierefreiheit soll je ein behindertengerechtes WC entstehen. Außerdem ist geplant die Klassenräume für inklusiven Unterricht mit Akustikdecken und LED-Beleuchtung auszustatten. Der Trakt III bekommt zudem einen Anbau mit einem Technik- und Kreativraum, in dem Material für die „bewegte Pause“ gelagert werden könnte.

Keine Förderung der Beleuchtung

Insgesamt kosten der Umbau und notwendige Sanierungen, die jedoch nicht aus der Kreisschulbaukasse gefördert werden, rund 1,8 Millionen Euro. Christoph Exeler vom Fachbereich Bildung des Landkreises führt aus, dass die Erweiterungen vor allem aus „Gründen der Inklusion schulfachlich notwendig“ seien. Gleichzeitig weist er daraufhin, dass der Einbau der geplanten Decken und der Beleuchtung nicht durch den Landkreis finanziell unterstützt würde, da diese als einfache Sanierung gewertet würden und damit von einer Förderung ausgeschlossen sind.

Die Neuerungen, die der Landkreis fördert, kosten insgesamt etwa 500.000 Euro. Für den Sekundarbereich gibt es für die Samtgemeinde Nordhümmling als Träger der Schule eine Zuwendung von 50 Prozent, also 250.000 Euro. Davon gelten 40 Prozent als Zuschuss und 60 Prozent als Darlehen.

Ausschussmitglied Wilhelm Helmer erklärte, dass die CDU-Faktion die Erweiterungen für sinnvoll halte, „zumal Esterwegen den gymnasialen Zweig ausbaut. Der Bestand ist gewährleistet.“ Die Erweiterung der Oberschule ist für den Zeitraum von 2019 bis 2020 geplant.


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