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Zweitägiges Reitturnier Jasmin Lebert gewinnt Großen Preis von Esterwegen

Von Helmut Diers

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Lokalmatadorin Sarah Herbst verfehlte nur ganz knapp das Stechen um den Großen Preis in Esterwegen.Lokalmatadorin Sarah Herbst verfehlte nur ganz knapp das Stechen um den Großen Preis in Esterwegen.

zo Esterwegen. Mit sechs ersten, acht zweiten und fünf dritten sowie zahlreichen weiteren Platzierungen zogen sich die Reiter des Reit- und Fahrvereins (RFV) Esterwegen beim zweitägigen Esterweger Reit- und Springturnier mehr als achtbar aus der Affäre. Den Großen Preis von Esterwegen gewann allerdings kein Lokalmatador, sondern Jasmin Lebert auf Indiamo vom Reitverein (RV) Ganderkesee.

„Wir haben zwei ganz tolle Turniertage erlebt“, zog Esterwegens Reiterchef Wilhelm Borgmann am Sonntagabend eine positive Bilanz. „Es ist Ruhe eingekehrt in unserem Verein. Die Jugendlichen kommen wieder und engagieren sich“, lobte Borgmann seine komplette Turniermannschaft, vom Küchenpersonal bis zum Parcoursdienst.

Zum guten Verlauf trug auch das Wetter bei. Pünktlich zum Start des Großen Preises setzte für gut 30 Minuten Regen ein. „Sonst sind wir komplett von Nässe von oben verschont geblieben“, so Borgmann. Und gegen Regen hatte der Veranstalter mit dem Aufbau von Zelten vorgesorgt. Borgmann gab zu verstehen, dass man durchaus eine Turnieraufstockung mit einem M**-Springen in Betracht ziehe, um auch den „stärkeren Reitern aus der Umgebung noch mehr Startmöglichkeiten zu bieten“.

Für den Großen Preis, einem M*-Springen mit Stechen, hatten sich 18 Reiterpaare gemeldet. Gleich mit drei Pferden trat Rainer Schnitger vom RFV Saterland an. Schnitger, seit gut eineinhalb Jahren Springtrainer im Esterweger Reitclub, brachte mit Naomi und Farina zwei Pferde ins Stechen. Dort musste er sich hauchdünn einer Amazone geschlagen geben. Mit einem strafpunktfreien Ritt in 39,34 Sekunden setzte sich Jasmin Lebert an die Spitze. Schnitger mit Naomi blieb auch fehlerfrei, brauchte aber 39,84 Sekunden bis ins Ziel. 40,55 Sekunden – ebenfalls ohne Strafpunkte – bescherten Alicia Fortwengel im Sattel von Success Rang drei. Pech hatte die Lokalmatadorin Sarah Herbst mit Candeur. Vier Strafpunkte im Normalparcours verwehrten ihr den Einzug ins Stechen. Damit war die Chance auf eine Platzierung vertan.

„Sowohl in der Klasse E als auch in der Klasse A wurden die Mannschaftsspringen super angenommen“, stellte Borgmann fest und führte das auch auf die „guten Bodenbedingungen“ in diesem Jahr zurück. In der Klasse E, in der sieben Mannschaften an den Start gingen, siegte der RFV Dörpen vor den Gastgebern und dem RV Saterland. Der RFV Essen II gewann das Mannschaftsspringen der Klasse A. Hier traten zehn Teams an. Die Plätze zwei und drei belegten der RFV Werlte und der RFV Friesoythe.

Die schwerste Dressurprüfung des Turniers, eine L-Dressur auf Trense, sicherte sich mit der Wertnote 7,0 Madeline Kutscher auf Wanda WE vom RFV Sögel vor Anna Hasseler auf Elaisa-Jane (RFV Filsum) und Timo Knüven auf Lotto King Karl vom RFV Wietmarschen.


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