Neue Logistikhalle wird gebaut Jansen Tore investiert am Standort Surwold

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Surwold. Das Unternehmen Jansen Tore hat seinen Außenstandort in Aschendorf aufgegeben und die Produktion wieder komplett nach Surwold geholt. Dazu wurden zwei neue Hallen gebaut – und auch in Zukunft wird weiter investiert.

Wie Geschäftsführer und Firmengründer Ludwig Jansen bei einem Besuch des Landrats-Kandidaten Marc-André Burgdorf mitteilte, habe man für den Umzug im vergangenen Jahr für 2,5 Millionen Euro zwei neue Produktionshallen errichtet. 2009 hatte das Unternehmen ehemalige Hallen des früheren Gardinenherstellers Ado erworben und dort Teile der Produktion ausgelagert.

Neue Bauten in Arbeit

Diese Bereiche sind laut Jansen nun wieder am Stammsitz in Surwold vereint, die Flächen in Aschendorf langfristig vermietet. Auf dem Firmengelände im Surwolder Gewerbegebiet stehen derzeit noch weitere Projekte an. Es wird momentan an einer neuen Logistikhalle gebaut, die An- und Abfahrt für Lieferanten neu geregelt. Hinzu kommen, so teilt es Alexander Jansen, Sohn des Firmengründers und ebenfalls Geschäftsführer, weitere Büros. Insgesamt nehme das Unternehmen dafür in diesem und dem kommenden Jahr noch einmal gut zwei Millionen Euro in die Hand.

Platz wird knapp

Wie die beiden Chefs beim Besuch Burgdorfs, der vom Nordhümmlinger Samtgemeindebürgermeister Christoph Hüntelmann und Surwolds Bürgermeisterin Andrea Schmidt begleitet wurde, anklingen ließen, bestehe aufgrund der guten Auftragslage in Zukunft noch weiterer Bedarf an Expansionsflächen, da das Gelände künftig mit 17.000 Quadratmetern an Lager- und Fertigungshallen an die Kapazitätsgrenzen stoße.

Spezialanfertigungen in allen Größen

Im Unternehmen, in dem mehr als 300 Angestellte (davon 20 Auszubildende in sechs Berufen) tätig sind, werden Tore, Türen und Paneele hergestellt. Gefertigt werden Sonderkonstruktionen für den Brand- und Rauchschutz, Schallschutz oder den Explosionsschutz. Laut Ludwig Jansen ist sein Unternehmen zudem Marktführer bei besonders großen Toren. So habe man bereits bis zu 27 Meter breite Tore für Sportstadien oder Kongresszentren gefertigt. Letztendlich sei bei der Größe lediglich der Transport der fertigen Bauteile der begrenzende Faktor, so Jansen.

Neu im Portfolio der Firma, die sich aus den Bereichen Jansen Tore, Jansen PU Technik und Jansen Systembau zusammensetze, ist der Bereich der Einbruchschutztore. Man wolle sich nicht auf Brandschutztore festlegen, sondern breiter aufstellen, so Ludwig Jansen.

Neue Tore mit hohem Einbruchschutz

Im Vertriebsalltag des Unternehmens habe sich zudem ein immer größer werdender Bedarf in dieser Sparte angedeutet. Im vergangenen Jahr wurde die Produktreihe durch ein Einbruchschutz-Rolltor mit der hohen Widerstandsklasse WK5 erweitert. Laut Ludwig Jansen musste dieses Tor im Praxistest 15 Minuten Anriffen mit Brechstangen und Trennschleifern widerstehen. Nach einigen Test habe man dies aber geschafft, so Ludwig Jansen.

Auszeichnung auf Messe „Security“

Bestätigung gab es dafür jetzt bei der der „Security“, der Leitmesse für Sicherheit und Brandschutz in der Messe Essen. Das Unternehmen wurde für das WK5-Tor in der Kategorie „Technik & Produkte“ mit dem silbernen „Security Innovation Award“ ausgezeichnet. Eine zwölfköpfige Jury hatte insgesamt 75 Bewerbungen nach den Kriterien Innovationsgehalt, Anwendernutzen, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Zumutbarkeit geprüft und in den Kategorien „Dienstleistungen“, „Cyber Security/Wirtschaftsschutz“ und „Technik & Produkte“ innovative Sicherheitslösungen und -produkte ausgezeichnet.


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