Polizei: Geschichte frei erfunden Überfall auf Kirmes in Esterwegen war vorgetäuscht

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Das vermeintliche Opfer ist in den vergangenen Tagen reumütig bei der Polizei in Esterwegen erschienen und hatte den Vorfall richtiggestellt. Symbolfoto: David EbenerDas vermeintliche Opfer ist in den vergangenen Tagen reumütig bei der Polizei in Esterwegen erschienen und hatte den Vorfall richtiggestellt. Symbolfoto: David Ebener

pm/dgt Esterwegen. Den Überfall auf einen 56-Jährigen am Montag, 17. September 2018 hat es nicht gegeben, das vermeintliche Opfer hat den Überfall frei erfunden.

Der 56-Jährige hat jetzt eingeräumt, gelogen zu haben, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Er hatte zunächst behauptet, am Kirmesmontag gegen 17.15 Uhr von einem unbekannten Täter vor den Toiletten am Sportplatz attackiert und ausgeraubt worden zu sein.

Er hatte den aufnehmenden Beamten gegenüber eine äußerst detaillierte Beschreibung des Täters abgegeben, heißt es in der Mitteilung. Wie sich nun herausstellt habe, habe das vermeintliche Opfer die Geschichte frei erfunden. „Er war reumütig bei der Polizei in Esterwegen erschienen und hatte den Vorfall richtiggestellt“, teilten die Beamten wörtlich.

Er muss sich nun selbst in einem Verfahren wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten.


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