Kolpingsfamilie überreicht 1000 Euro Drei Bockhorster Kinder sammeln für Leukin

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Die zweite Vorsitzende von Leukin Christa Lindenberg (sechste von links, obere Reihe) freute sich über die Spenden von Sibylle Kahlert (Fünfte von links, obere Reihe), Timo Jansen (Dritter von links, untere Reihe) und Jonas Lind (siebter von links, obere Reihe). Foto: Michael SterkDie zweite Vorsitzende von Leukin Christa Lindenberg (sechste von links, obere Reihe) freute sich über die Spenden von Sibylle Kahlert (Fünfte von links, obere Reihe), Timo Jansen (Dritter von links, untere Reihe) und Jonas Lind (siebter von links, obere Reihe). Foto: Michael Sterk

Bockhorst. Um den Verein Leukin, zur Hilfe leukämieerkrankter Kinder zu unterstützen, sind Timo Jansen, Sibylle Kahlert und Jonas Lind von der Kolpingjugend in den Sommerferien in ihrem Heimatdorf Bockhorst von Tür zu Tür gegangen um Geld zu sammeln. Dadurch konnten sie 1000 Euro an den Verein spenden.

Die Idee stammte von dem 13-jährigen Jansen. „Ich habe im Urlaub von der Typisierung in Bockhorst gelesen und gesehen, dass man auch mit Spenden helfen kann“, berichtete er. Daraufhin hat er sich mit der zweiten Vorsitzenden von Leukin, Christa Lindenberg, in Kontakt gesetzt. Sie zeigte sich begeistert von der Idee. „So etwas ist ganz toll, gerade wenn es von Kindern kommt“, sagte sie. Insgesamt in 15 Straßen haben Jansen, sein gleichaltriger Freund Lind und die 14-jährige Kahlert bei jeden Haus nach Spenden für den Verein gebeten. 

Mit Leukin-Dose unterwegs

Damit die Kinder nicht für Betrüger gehalten werden, gab Lindenberg ihnen ein offizielles Schreiben, das ihre Glaubhaftigkeit beteuert und eine Leukin-Dose mit auf den Weg. Laut Jansen haben sie zwei bis drei Wochen ihrer Sommerferienzeit in dieses Projekt investiert. Dabei kam eine Summe von rund 830 Euro zusammen. „Wir haben dann auf 1000 Euro aufgestockt“, sagte Wilhelm Weiß, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie.

„Wir wurden oft sehr gastfreundlich empfangen“, so Jansen. Ihnen seien Getränke, Süßigkeiten und Eis angeboten worden. Zudem habe beinahe jeder Haushalt etwas gespendet. „Es wurden Beträge bis zu 20 Euro gespendet“, berichtete Lind. Trotzdem habe es auch Menschen gegeben, die den Sammlern die Tür vor der Nase zugeschlagen hätten oder so taten, als wären sie nicht Zuhause.

Außergewöhnliche Aktion

Die drei Schüler sagten zusammenfassend, dass sie sehr viel Spaß hatten. „Wir haben uns viel unterhalten und manchmal auch Wettrennen gemacht“, so Lind. Auch Wilhelm Weiß, der die Aktion der Kinder als „außergewöhnlich“ beschrieb, und Christa Lindenberg, die betonte, wie wichtig jeder Cent für den Verein sei, waren zufrieden mit dem Ergebnis. Die Kolpingsfamilie habe bereits Pläne für ihr nächstes Ehrenamt. „Wir wollen krebskranken Kindern, die Weihnachten im Krankenhaus verbringen müssen, Geschenke bringen, um ihnen eine Freude zu machen“, sagte Jansen.


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