Weihbischof hält Predigt Gedenkgottesdienst in Esterwegen rückt Frieden in den Mittelpunkt

Von Michael Sterk

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Lene Borgmann und Ina Deters stehen am Ambo neben Weihbischof Johannes Wübbe und teilten während des Gedenkgottesdienstes ihre Gedanken zum Frieden mit. Foto: Michael SterkLene Borgmann und Ina Deters stehen am Ambo neben Weihbischof Johannes Wübbe und teilten während des Gedenkgottesdienstes ihre Gedanken zum Frieden mit. Foto: Michael Sterk

Esterwegen. Auf dem Gedenkfriedhof an der Bundesstraße (B) 401 in Esterwegen haben die Kolpingsfamilien aus Esterwegen, Bockhorst, Gehlenberg und Lorup einen Gottesdienst veranstaltet, um den Opfern des Zweiten Weltkrieges zu gedenken.

Da am Samstag, 1. September, der Antikriegstag bevorsteht, stand die Messe unter dem Thema „Frieden auf Erden“. Passend dazu berichtete Weihbischof Johannes Wübbe von einem König, der nach einen Gemälde suchte, das Frieden darstellen soll. Der König konnte zwischen einem ruhigen Meer und einem stürmischen Berg wählen. Der Herrscher entschied sich für die zweite Alternative, da hinter einem Wasserfall, der den Berg hinunterlief, eine Vogelmutter ihr Kind fütterte. Hier solle deutlich werden, dass Frieden Hoffnung sei, die dort blühen müsse, wo sie am meisten benötigt werde, so Wübbe. 

Viele Besucher sangen, beteten und hörten sich die Predigten und Vorlesungen zum Thema Frieden auf dem Gedenkfriedhof in Esterwegen an, der von vier Kolpingsfamilien veranstaltet wurde. Foto: Michael Sterk

Um dies zu untermalen, befand sich während des Gottesdienstes ein Bild von einem Friedenssymbol, das mit bunten Fingerabdrücken verziert wurde, neben dem Rednerpult. Das Symbol stehe dafür, dass jeder einen Teil zum Frieden beitragen könne, erklärte der Weihbischof. Außer Wübbe hielten auch Priester Alfons Heermann und Pater Lucas Vallikattukuzhy Predigten und Lesungen ab. Auch die Kolpingerinnen Ina Deters und Lene Borgmann nahmen am Gottesdienst teil, indem sie eine Lesung vortrugen. Zudem stellte Elisabeth Lembeck vom Projekt „Von Anfang an. Gemeinsam!“ ihre Tätigkeit zur Unterstützung werdender Eltern vor, die in Zusammenarbeit mit dem Caritas durchgeführt wird. 

Markus Bicker von der Kolpingsfamilie Esterwegen überreichte dem Weihbischof das Bild des Friedenssymboles, das während der gesamten Messe das Thema untermauerte. Daraufhin wurde das fünf Strophen umfassende Kolping-Grablied angestimmt, um den Gottesdienst ausklingen zu lassen.

Organisator Bicker teilte mit, dass die Messe jedes Jahr mit vier Kolpingsfamilien stattfindet. Der jetzige Gedenkgottesdienst fand laut Bicker zum 25. Mal statt.


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