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08.08.2018, 09:47 Uhr KOMMENTAR

Lokale Aktionsgruppe Hümmling: Projekte wagen

Von Maike Plaggenborg


Die Zehntscheune des Heimatvereins in Börger ist eines der Projekte, das mithilfe von Leader-Mitteln umgesetzt wurde. Foto: Christian BellingDie Zehntscheune des Heimatvereins in Börger ist eines der Projekte, das mithilfe von Leader-Mitteln umgesetzt wurde. Foto: Christian Belling

Breddenberg. Europäische Mittel für die Entwicklung des ländlichen Emslandes: Über die Verteilung von 2,4 Millionen Euro entscheidet die Lokale Aktionsgruppe Hümmling. Dabei sollten vor allem auch Privatleute weiter Projekte wagen. Ein Kommentar.

Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Hümmling, die nach entsprechenden Anträgen Förderungen für Projekte in den Samtgemeinden (SG) Sögel, Werlte, Nordhümmling und Lathen ausschüttet, ist eine gute Option für Land und Leute.

Dass sie überhaupt existiert, bedeutet einerseits: In den genannten ländlichen Gemeinden fehlt es an der Entwicklung auf unterschiedlichen Ebenen. Andererseits zeigt sich: Die Leader-Region Hümmling – so heißt das Fördergebiet – ist damit nicht allein. Deutschlandweit ist sie nur eine von 321 und eine von 2600 in ganz Europa, das für die Weiterentwicklungsidee entsprechendes Geld lockermacht: 2, 4 Millionen Euro für einen Zeitraum von sechs Jahren. Und gestaltet wird direkt vor Ort. Politik und Zivilgesellschaft entscheidend je zur Hälfte. Die Möglichkeit gilt es weiter zu nutzen und Projekte zu wagen – auch auf privater Seite. Auch wenn für diesen Sektor ein Fördermittelanteil von 20 Prozent vorgesehen ist, sollten sich Privatleute dieser Chance stärker bedienen, weil demnächst womöglich gelockerte Vergabekriterien gelten.


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