Kooperation mit Uni Oldenburg Lehrerausbildung für Johannesburg ein wichtiges Projekt

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Die Gäste und Landespolitiker haben sich auch die Förderschule der Johannesburg angesehen. Foto: MoormannDie Gäste und Landespolitiker haben sich auch die Förderschule der Johannesburg angesehen. Foto: Moormann

Surwold. Die Johannesburg steckt bei ihrem Schulangebot in einem Dilemma: Einerseits wächst die Förderschule immer weiter, andererseits kommen kaum neue Lehrer nach. Die Politik könnte Abhilfe schaffen.

Es ist durchaus positiv und spricht für die Arbeit der Johannesburg, dass so viele junge Menschen mit Förderbedarf die Förderschule besuchen. Auch aus der Umgebung werden immer mehr Kinder und Jugendliche angemeldet. So viele, dass nun erstmals Absagen erteilt werden mussten.

Um neue Lehrer zu bekommen, ist das angedachte Projekt mit der Universität Oldenburg, bei dem Sozialpädagogen zu Lehrern ausgebildet werden, genau richtig. Zwar ist es sicherlich nicht immer einfach, mit Jugendlichen zu arbeiten, die bereits aus anderen Einrichtungen verwiesen worden sind und oft harte persönliche Schicksale zu verarbeiten haben.

Angesprochen werden sollen mit dem Projekt deshalb auch diejenigen Pädagogen, die bereits Berufserfahrung haben. Mit dieser Erfahrung können sie – mit der entsprechenden Zusatzausbildung – die Arbeit an der Johannesburg fortführen.

Somit ist nun die Politik gefordert, dafür zu sorgen, dass das Projekt an der Uni zustande kommt.


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