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18.07.2018, 19:31 Uhr KOMMENTAR

Handeln muss bienenfreundlicher werden

Kommentar von Christoph Assies

Auf Äckern und auch in heimischen Gärten muss bienenfreundlicher gehandelt werden. Foto: Wolfgang Kumm / dpaAuf Äckern und auch in heimischen Gärten muss bienenfreundlicher gehandelt werden. Foto: Wolfgang Kumm / dpa

Esterwegen. Im Sinne der Natur muss mehr im Sinne der schwarz-gelben Insekten gehandelt werden. Ein Kommentar.

Auch wenn in Esterwegen nun 30 neue Imker ausgebildet wurden, muss auch jeder Einzelne seinen Beitrag für die Natur leisten.

Erst in dieser Woche schlug der Vorsitzende des Kreisimkerverbandes Emsland, Rainer Drescher, Alarm: Jeder Bürger kann heutzutage für den heimischen Garten so einige Gifte zur Ausrottung des kleinsten Unkrauthalmes kaufen. Die Folgen sind für einen Laien oft gar nicht einschätzbar, wenn arglos gespritzt wird.

Warum stattdessen nicht bienenfreundliche Sträucher und Stauden pflanzen und den einen oder anderen Grünstreifen in einem großen Garten nicht so oft mähen?

Um den Bienen ihren Lebensraum zu sichern, sind Initiativen zum Pflanzen von Blühstreifen wichtig. Wenn es diese zwischen den meist mit Gift behandelten Feldern nicht gibt, finden Bienen weder Unterschlupf noch Nahrung. Und wenn Wegerandstreifen vielerorts stattdessen kurz gehäckselt werden, so dass keine Blume blühen kann, dann leiden Flora und Fauna ebenfalls.

Jeder Einzelne, ob Landwirt oder Gartenbesitzer, muss mehr über sein eigenes Handeln nachdenken und – wie die Imker – einen aktiven Beitrag für eine bienenfreundlichere Umwelt leisten.


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