Rat beschließt Bebauungsplan Bau des neuen Kindergartens in Börgerwald beginnt

Von Mirco Moormann

Auf einer etwa 1,6 Hektar großen Fläche südlich der Kirchstraße in Börgerwald entsteht ein neues Baugebiet samt Kindergarten. Foto: Mirco MoormannAuf einer etwa 1,6 Hektar großen Fläche südlich der Kirchstraße in Börgerwald entsteht ein neues Baugebiet samt Kindergarten. Foto: Mirco Moormann

Surwold. In Surwold steht ein neues Baugebiet kurz vor der Umsetzung. Der Gemeinderat hat grünes Licht für eine entsprechende Bebauungsplanänderung in Börgerwald an der Kirchstraße gegeben. Auch ein neuer Kindergarten wird dort errichtet.

Dabei geht es um neue Wohnflächen an der Straße Kirchweg zwischen Kirche und Erholungsgebiet. Es geht dabei um eine insgesamt 1,6 Hektar große Fläche südlich der Kirchstraße. Einstimmig hat der Rat für die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 41 „Zwischen Kirche und Erholungsgebiet“ gestimmt. Dieser war im beschleunigten Verfahren beantragt worden.

Erschließung über Kirchstraße

Wie Bürgermeisterin Andrea Schmidt (CDU) im Rat mitteilte, werde eine Erschließungsstraße von der Kirchstraße in das neue Baugebiet führen. Die genaue Aufteilung der Parzellen im Gebiet sei noch nicht erfolgt, wie Ratsherr Wilfried Jansen (CDU) ergänzte. Was hingegen schon feststeht, ist der Standort des neuen Kindergartens. Auf etwa 5000 Quadratmetern soll er entstehen. Laut Jansen seien alle Anträge und weiteren nötigen Vorbereitungen bereits fertig, sodass in wenigen Wochen mit dem Bau des Kindergartens begonnen werden könne.

Seit vergangenem Jahr laufen in Surwold die Beratungen bezüglich eines neuen Kindergartens. Die Betreuungsplätze sind knapp, in Börgermoor ist bereits ein Containeranbau am Kindergarten entstanden. Im bestehenden Kindergarten in Börgerwald ist eine zusätzliche Krippengruppe eingerichtet worden. Überlegt worden war auch, den Kindergarten zu sanieren.

Studie für Neubau

Eine Konzeptstudie hatte ergeben, dass für einen Anbau und eine Sanierung des Kindergartens aus dem Jahr 1971 etwa 1,6 Millionen Euro anfallen. Ein Neubau würde Gesamtkosten von etwa zwei Millionen Euro mit sich bringen. Im neuen Kindergarten sollen zwei Regelgruppen mit 50 Plätzen und zwei Krippengruppen mit 30 Plätzen untergebracht werden.

Nach vielen Abwägungen war man zu dem Vorschlag gelangt, den Kindergarten neu zu bauen. Für die Sanierung wären Fördermittel von bis zu 760.000 Euro möglich gewesen, beim Neubau kann jetzt mit bis zu 835.000 Euro vom Landkreis, dem Land und dem Bistum kalkuliert werden.

Bei einer Sanierung des Bestandskindergartens wären noch weitere Kosten hinzu gekommen. Während der Umbauphase ist der Kindergarten nicht nutzbar. Somit hätten Ersatzräumlichkeiten samt Spielplatz gefunden und gemietet werden müssen. Für ein Jahr Containermiete sind bis zu 175.000 Euro nötig, hieß es bereits im vergangenen Juli im Gemeinderat. Auch die Energiekosten könnten durch einen Neubau durch eine effizientere Heiztechnik deutlich gesenkt werden. Das Grundstück, das die Gemeinde der Kirche als Träger des Kindergartens zur Verfügung stellt, wird mit dem Areal, auf dem jetzt der Kindergarten steht, getauscht.