Haushalt der Gemeinde vorgestellt Hilkenbrook investiert in neues Bauland

Von Insa Pölking

Über den Haushaltsplan für das laufende Jahr beratschlagten sich die Mitglieder des Gemeinderates: (von links) Klaus Hüntelmann, Manfred Lammers, Martin Plaggenborg, Wilhelm Janßen, Hinrich Possenriede, Heidi Grafe, Helmut Blömer und Bürgermeister Bernhard Düvel (alle CDU). Foto: Insa PölkingÜber den Haushaltsplan für das laufende Jahr beratschlagten sich die Mitglieder des Gemeinderates: (von links) Klaus Hüntelmann, Manfred Lammers, Martin Plaggenborg, Wilhelm Janßen, Hinrich Possenriede, Heidi Grafe, Helmut Blömer und Bürgermeister Bernhard Düvel (alle CDU). Foto: Insa Pölking

isp Hilkenbrook. Die Gemeinde Hilkenbrook will neue Bauflächen schaffen. Dafür sollen in diesem Jahr voraussichtlich 260.000 Euro in die Hand genommen werden.

Mit einem Gesamtvolumen von 308.500 Euro möchte die Gemeinde Hilkenbrook an einigen Stellen Investitionen tätigen. „Diese Summe ist in erster Linie die Sicherstellung der Investitionen“, erklärte Kämmerin Esther Middendorf von der Samtgemeinde Nordhümmling. „Ob wirklich das gesamte Volumen genutzt wird, wird später entschieden.“ Von der Gesamtsumme sollen etwa 260.000 Euro in die Beschaffung von neuem Bauland fließen. Außerdem sollen 24.000 Euro in die Schule wie auch in den Kindergarten investiert werden.

„Die Bauleitplanung ging leider nicht immer in unserem Sinne weiter“, sagte Bürgermeister Bernhard Düvel (CDU). Nun arbeite die Gemeinde allerdings an einem Flächennutzungsplan, der neue Baugrundstücke schaffen soll. „Es werden mit dem Landkreis aktuell Gespräche geführt“, berichtete der Bürgermeister. Zudem würden momentan die für die Erschließung eines neuen Baugebiets erforderliche Emissionsberechnungen erstellt.

Aufgrund der mangelnden gemeindeeigenen Bauplätze setze der Gemeinderat zudem auf eine Lückenbebauung. „Es wurden von uns alle in Frage kommenden Grundstückseigentümer angeschrieben“, sagte Düvel. „Die Rücklaufquote ist bis jetzt allerdings relativ gering.“

Wie Middendorf weiter ausführte, bleibt der Ergebnishaushalt der Gemeinde nach aktuellem Planungsstand auch in diesem Jahr ausgeglichen. Die geplanten Einnahmen seien beinnahe deckungsgleich mit den Ausgaben. Im Jahr 2018 seien Erträge in Höhe von 586.800 Euro geplant. Die Aufwendungen für dieses Jahr belaufen sich auf etwa 586.100 Euro. „Somit haben wir ein ordentliches Ergebnis von 700 Euro, sodass der Haushaltsausgleich erreicht ist“, erläuterte die Kämmerin.

Besonders ins Gewicht fallen laut Kämmerin auf der Seite der Aufwendungen die Transferaufwendungen, zu denen etwa die Kreisumlage und der Defizitausgleich für den Kindergarten zählen. Insgesamt seien hier 352.300 Euro zu zahlen. Die Gewerbesteuerumlage sei mit 25.900 Euro beziffert. Für die Unterhaltung der Straßen sowie die Bewirtschaftung der Straßenbeleuchtung werden 19.500 Euro im Haushalt eingeplant. Außerdem seien die Personalaufwendungen um 500 Euro erhöht worden. Sonstige ordentliche Aufwendungen belaufen sich nach Worten der Kämmerin auf etwa 25.600 Euro.