Jahreshauptversammlung in Esterwegen Neue Prüfungsordnung im Jagdgebrauchshundverein Aschendorf-Hümmling

Von Jennifer Kemker

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Ehrungen (von links): Egon Ammann, Margret Untiedt, Matthias Lammers, Wilhelm Kohnen, Josef Schwindel und Hermann Hinrichs. Foto: Jennifer KemkerEhrungen (von links): Egon Ammann, Margret Untiedt, Matthias Lammers, Wilhelm Kohnen, Josef Schwindel und Hermann Hinrichs. Foto: Jennifer Kemker

Esterwegen. Auf der Jahreshauptversammlung des Jagdgebrauchshundvereins Aschendorf-Hümmling in Esterwegen hat Vorsitzende Margret Untiedt verkündet, dass ab sofort nach der neuen Ordnung für Verbandszuchtprüfungen gerichtet werden darf.

In der neuen Ordnung gibt es nach ihren Worten gravierende Änderungen, die unbedingt beachtet werden müssten. Jeder Verbandsrichter sei dazu verpflichtet, vor seiner Tätigkeit in Besitz der neuen Ordnung sein und Kenntnis über die Änderungen haben. „Eine Richterschulung wird empfohlen, ist aber nicht verpflichtend“, so Untiedt. Es gelte weiterhin die Vorschrift aus der Richterordnung, mindestens alle vier Jahre an einer Richterschulung teilzunehmen. Inhaltlich sieht die Ordnung für Verbandszuchtprüfungen laut der Vorsitzenden vor, dass das Wesen des Hundes differenzierter hinsichtlich Temperament, Selbstsicherheit, Verträglichkeit und Sonstiges beurteilt werden muss. „Das Wesen des Hundes ist während der gesamten Prüfung möglichst umfassend zu beobachten, festzuhalten und im Prüfungszeugnis zu vermerken“, so Untiedt.

Nur Hinweg zu bewerten

Bei den Haar- und Federwildschleppen ist geregelt, dass nur der Hinweg zu bewerten ist. Der Rückweg werde als Art des Bringens bewertet. Das Loben des Hundes beziehungsweise das Bemerkbarmachens des Führers, nachdem der Hund etwa das Wild aufgenommen hat, ist laut Untiedt ohne Punkt- oder Prädikatsminderung erlaubt, wenn der Hund in dem Moment korrekt arbeitet. Das gilt auch am Wasser, wie Untiedt berichtete.

2017 gab es eine Jugendsuche in Papenburg mit fünf gemeldeten Hunden. Ein Hund bestand die Prüfung nicht.

Suchensieger wurde laut Vereinschefin die KLM-Hündin Perle vom Fehntjer Meer mit 75 Punkten. Über den Wanderpokal freute sich Hundeführer Hermann Hinrichs aus Neurhede.Aufgrund mangelnder Nennungen konnten laut Untiedt keine weiteren Prüfungen durchgeführt werden. Darüber hinaus ehrte die Vorsitzende Heiner Hackmann, Wilhelm Kohnen und Artur Plümer mit Urkunde und Ehrennadel für 25-jährige Mitgliedschaft.

Nächster Termin am 14. April

Für die Verbandsjugendprüfung (VJP) am 14. April um Papenburg sind noch Nennungen möglich. Die Herbstzuchtprüfung (HZP) findet am 8. September um Werlte statt. Am 6./7. Oktober findet die Verbandsgebrauchsprüfung (VGP) um Werlte/Lorup statt. Das erste Treffen für den Hundeführerlehrgang für die Herbstzuchtprüfung und die Jagdeignungsprüfung ist am 17. Mai um 19 Uhr geplant.


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