Offizielle Amtseinführung Esterweger Grundschule hat eine neue Rektorin

Von Mirco Moormann

Zur offiziellen Amtseinführung von Thekla Baalmann-Schuten (2. von links) gratulierten (von links) Stefan Eichhorn, Karen Mull, Christoph Hüntelmann, Hermann Willenborg, Uwe Hill und Lucas Vallikattukuzhy. Foto: Mirco MoormannZur offiziellen Amtseinführung von Thekla Baalmann-Schuten (2. von links) gratulierten (von links) Stefan Eichhorn, Karen Mull, Christoph Hüntelmann, Hermann Willenborg, Uwe Hill und Lucas Vallikattukuzhy. Foto: Mirco Moormann

Esterwegen. Die Grundschule in Esterwegen hat seit Freitag offiziell wieder eine Rektorin. Thekla Baalmann-Schuten ist offiziell in das Amt eingeführt worden.

Viele lobende Worte für die Schulleiterin, die schon seit Beginn des Schuljahres den Dienstposten inne hat, hatte Regierungsschuldirektorin Karen Mull für Baalmann-Schuten übrig. Es sei ein „beeindruckender Werdegang“, den die 55-Jährige aus Esterwegen schon hinter sich habe.

„Beeindruckender Werdegang“

Denn nach dem Abitur machte Baalmann-Schuten erst eine Ausbildung in der Krankenpflege, bevor ein Studium zur Diplom-Pflegepädagogin folgte. 2006 schloss sie dann das Lehramtsstudium in Vechta ab. Nach dem Referendariat in Spahnharrenstätte kam sie 2008 nach Friesoythe und drei Jahre später an die Grundschule in Börgermoor. Im Sommer 2016 übernahm sie dann den Posten der stellvertretenden Grundschulleiterin in Esterwegen.

„Das ist eine bemerkenswerte und abwechslungsreiche Laufbahn, und alle Prüfungen mit Bestnoten abgeschlossen“, sagte Mull, die Baalmann-Schuten für die Zukunft einen guten Führungs- und Kommunikationsstil wünschte. Es stünden große Herausforderungen an, die nur zu schaffen seien, wenn alle gemeinsam daran arbeiteten. Es gehe auch darum, Neues umzusetzen und Bewährtes beizubehalten, so Mull.

Samtgemeinde steht hinter der Schule

Ebenso erfreut über die neu besetzte Stelle an der Grundschule zeigte sich Stefan Eichhorn, Bürgermeister der Samtgemeinde Nordhümmling als Träger der Schule. Die Leitung einer Schule sei sicherlich nicht immer einfach. So wünschte er allezeit „Geduld und Fingerspitzengefühl“ für die Aufgabe. Die Samtgemeinde habe die Schule seit der Trennung von der Haupt- und Realschule im Jahr 1991 „fit gemacht für die Zukunft“, so Eichhorn. Auch in Zukunft könne die Schule auf die Unterstützung des Trägers zählen.

Weitere Grußworte gab es von Pastor Uwe Hill von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Werlte und von Pater Lucas Vallikattukuzhy von der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer, von Elternvertretern und den Leitern der benachbarten Schulen und Kindergärten. Auch die Kollegen wünschten allezeit gutes Gelingen, auf die Unterstützung aus der Lehrerschaft könne sie zählen, hieß es. Weiter wünschten die Lehrer ihrer neuen Chefin gutes Verhandlungsgeschick und Hartnäckigkeit. Die bräuche sie, wenn es um die Beantragung von Mitteln beim Träger gehe.

Lob für Vorgänger Grewe

Den Ball nahm Baalmann-Schuten gleich auf und sagte in ihrer Antrittsrede durch die Blume, dass sie für den Ganztagsbetrieb noch etwas mehr Geld benötigen könne. Die neue Rektorin baue auf „ein sehr gutes Fundament“, das von ihrem Vorgänger Georg Grewe, der im vergangenen Sommer in den Ruhestand verabschiedet wurde, gesetzt worden sei. Sie werde weiter am Schulprogramm und dem Leitbild arbeiten, so Baalmann-Schuten launig. Froh sei sie über die Unterstützung von Grewe und Mull sowie der benachbarten Oberschul-Leiterin Karin Werner, die sie beizeiten noch in Anspruch nehme.

Musikalische Einlagen und eine kleine Aufführung gab es von Schülern und Lehrern, zudem gab es eine Schultüte von den Schülern der 2a. Darin waren Schokolade als Nervennahrung, ein Hustenbonbon für langen Atem und eine Sicherheitsnadel, „falls der Kragen mal platzen sollte“, so ein Schüler.