Fünf Kilometer Strecke fertig Radweg zwischen Breddenberg und Surwold freigegeben

Von Mirco Moormann

Den Radweg freigegeben haben (von links) Detlev Thieke, Paul Krupinski, Bernd Busemann, Karl-Heinz Schenkel, Reinhard Winter, Stefan Eichhorn, Dorothea Schmidt, Hermann Willenborg und Hermann Hanekamp. Foto: Mirco MoormannDen Radweg freigegeben haben (von links) Detlev Thieke, Paul Krupinski, Bernd Busemann, Karl-Heinz Schenkel, Reinhard Winter, Stefan Eichhorn, Dorothea Schmidt, Hermann Willenborg und Hermann Hanekamp. Foto: Mirco Moormann

Surwold. Innerhalb von gut fünf Monaten wurde das fünf Kilometer lange Stück entlang der Kreisstraße 113 (Flugplatzstraße) neu gebaut. Damit ist der Lückenschluss zwischen den Gemeinden abgeschlossen.

Auf dem neuen, 5,1 Kilometer langen Abschnitt, könne man jetzt „richtig Gas geben“, sagte Landrat Reinhard Winter bei der Freigabe – und hatte dabei sicherlich die E-Biker im Sinn. Denn auf dem neuen Radweg sei mit einer Breite von zwei Metern genug Platz, um auch Gegenverkehr problemlos passieren zu lassen. Auch der etwa 1,50 Meter breite Grünstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn erhöhe die Attraktivität der Strecke, sagte Winter.

Mit dem neuen Radweg sei nicht nur die Landesstraße 51 in Börgerwald mit der Landesstraße 32 in Breddenberg verbunden worden, sondern auch ein weiterer, langer Abschnitt entlang einer Kreisstraße im nördlichen Emsland mit einem Fahrradweg versehen worden, so Winter.

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Entlang der insgesamt etwa 850 Kilometer an Kreisstraßen fehlten nun noch etwa 85 Kilometer, die nicht mit einem Radweg versehen seien, sagte Detlev Thieke, Leiter des Fachbereichs Straßenbau beim Landkreis Emsland. Im Vergleich zum Südkreis habe man im Norden noch einige Kreisstraßen ohne Radwege, die in den kommenden Jahren nach und nach gebaut werden sollen, so Winter. In den vergangenen Jahren habe man diesbezüglich schon „richtig zugelegt“, so der Landrat. Ziel sei, alle Kreisstraßen mit Radwegen auszustatten.

Kosten von 588.000 Euro

Bei den Kosten in Höhe von etwa 588.000 Euro habe das Land mit 60 Prozent ausgeholfen, sagte Winter, der auch den Landtagsabgeordneten Bernd Busemann (CDU) zur Eröffnung begrüßte. Dieser teilte mit, dass es wie in diesem Fall ein Vorteil sei, schon „Pläne in der Schublade“ zu haben, wenn Fördergelder ausgelobt werden. Deshalb wurde die Baumaßnahme vom Land nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz mit etwa 353.000 Euro gefördert. Die verbleibenden Kosten trägt der Landkreis.

Ihren Dank für die neue Strecke, die von der Firma Jansen aus Aschendorf gebaut wurde, brachten auch Hermann Hanekamp, Bürgermeister aus Breddenberg, und Stefan Eichhorn, Bürgermeister der Samtgemeinde Nordhümmling, zum Ausdruck. „Ich bin mir sicher, dass das Angebot von den Fahrradfahrern angenommen wird“, so Eichhorn.

10.500 Quadratmeter asphaltiert

Bei den Arbeiten an der Kreisstraße wurden insgesamt 12.300 Kubikmeter Boden abgetragen und etwa 9200 Kubikmeter Füllsand wieder eingebaut. Auf etwa 13.000 Quadratmetern wurde eine Schottertragschicht hergestellt, darauf eine Asphalttragschicht und letztlich eine Asphaltdeckschicht mit jeweils etwa 10.500 Quadratmetern aufgetragen.

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