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Drei Feuerwehren im Nachteinsatz Wohnhaus in Esterwegen geht in Flammen auf

Von Lambert Brand und Gerd Schade


br/gs Esterwegen. In Esterwegen ist in der Nacht zu Samstag ein Einfamilienhaus in Brand geraten und in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde laut Polizei niemand. Die Beamten beziffern den Schaden auf rund 100.000 Euro. Die Feuerwehren aus Esterwegen, Werlte und Surwold war bis in die Morgenstunden im Löscheinsatz.

Angaben zur Brandursache liegen noch nicht vor. Dasselbe galt nach Auskunft eines Feuerwehrsprechers für die Zahl und den Aufenthaltsort der Bewohner. Dem Vernehmen nach sollen in dem Haus mehrere Arbeiter gewohnt haben. Wie viele es zuletzt waren, erschien aber unklar. Zur Zeit des Brandes befanden sich laut Polizei aber keine Personen im Haus.

Die Feuerwehrleute konnten die Brandruine wegen der Einsturzgefahr nicht betreten. Das Haus wurde durch das Feuer komplett zerstört.

Die Feuerwehr Esterwegen war nach Angaben ihres Sprechers Thorsten Stindt gegen 3.30 Uhr mit dem Alarmstichwort „Feuerschein/Rauchentwicklung“ alarmiert worden. Einsatzort war die Kurze Straße. Nachdem vom Rettungsdienst mitgeteilt wurde, dass das Wohnhaus bereits in voller Ausdehnung brannte, wurde Vollalarm für die Feuerwehr Esterwegen gegeben. Um genügend Atemschutzkräfte zur Verfügung zu haben und die Brandbekämpfung von oben zu ermöglichen, wurden die Feuerwehren Surwold und Werlte nachalarmiert. Insgesamt waren 60 Helfer im Einsatz.

Wie der Sprecher weiter berichtete, war kein Innenangriff und im brennenden Haus möglich, da Bauteile einzustürzen drohten. Laut Abschnittsleiter Gerd Köbbe, der sich noch in der Nacht ein Bild vom Einsatzgeschehen machte, herrschte eine unklare Situation bezüglich der Anzahl und des Aufenthaltes der Bewohner. Schnell habe ermittelt werden können, dass sich der Eigentümer in einem Seniorenheim befindet. Vor Ort wurde nach Angaben der Feuerwehr bekannt, dass sonst bis zu acht oder neuen Menschen in dem Haus wohnen. Zuletzt sei von einer Person die Rede gewesen. Köbbe: „ Es kann nicht sein, dass es keine verlässliche Zahlen der Hausbewohner gibt bei Vermietungsobjekten.“ Dies sei auch der Fall gewesen bei einem Brand in Wieste. Man wolle nicht Einsatzkräfte in brennende Gebäude schicken, wenn keine Personen mehr drin seien.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis in die Morgenstunden an. Der Sachschaden ist noch nicht genau bekannt, befindet sich aber laut Polizei im sechsstelligen Bereich.