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Tatverdächtiger im Visier Vorsätzliche Brandstiftung bei Feuer in Voltlage

27.12.2016, 15:55 Uhr

Nach dem Brand im Voltlager Ortsteil Weese ermittelt die Polizei wegen vorsätzlicher Brandstiftung gegen einen Tatverdächtigen. Am zweiten Weihnachtstag war dort eine Scheune niedergebrannt, in der Stroh und Heu eingelagert war.

Der Brand brach am Montagabend im Ortsteil Weese aus. Ein technischer Defekt scheidet als Brandursache aus, da es in der offenen Scheune keine Elektrik gibt. Und von Selbstendzündung kann nach Angaben der Polizei, die mittlerweile gegen einen Tatverdächtigen ermittelt, auch nicht ausgegangen werden.

Auch Einsatzkräfte aus NRW

Rund 70 Einsatzkräfte waren auf dem Eckgrundstück Mersch/Brink vor Ort, um den Brand zu löschen. Neben der Voltlager Wehr, für die es um 18.50 Uhr Alarm gab und damit Weihnachtenbeendet war, rückten auch Einsatzkräfte aus Neuenkirchen und dem benachbarten Halverde (NRW) aus, zudem ein Rettungswagen aus dem westfälischen Hopsten. Das in der etwa 15 mal 30 Meter großen, verpachteten Scheune eingelagerte Stroh und Heu der wurde von den Flammen zerstört, ebenso zwei landwirtschaftliche Anhänger, die sich in der Scheune befanden. Der Dachstuhl der Scheune brannte komplett aus, nur die Grundmauern blieben noch stehen. Die Nachlöscharbeiten dauerten für die Voltlager Wehr noch bis zum Dienstag gegen 9.30 Uhr an. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Vorsätzliche Brandstiftung

Die Brandermittler der Polizei Bersenbrück, die am Dienstag die beschlagnahmte Brandstelle unter die Lupe nahmen, schätzen den entstandenen Schaden auf rund 100000 Euro. „Wir gehen zu 100 Prozent von vorsätzlicher Brandstiftung aus“, so ein Ermittler.