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Erhalt der Buslinie 610 gefordert SPD und Grüne unterstützen Voltlager Protest

Von Christian Geers | 20.09.2019, 20:19 Uhr

Auch SPD und Bündnis 90/Die Grünen wollen das geplante Aus für die Buslinie 610 abwenden.

Die SPD im Landkreis Osnabrück setzt sich für den Erhalt der Buslinie 610 (Fürstenau–Osnabrück) ein. Das habe der Kreisparteitag beschlossen, schreibt der Neuenkirchener SPD-Vorsitzende Daniel Schweer in einer Pressemitteilung. Schweer, der als Kassierer dem 19-köpfigen SPD-Kreisvorstand angehört, verweist darin auf einen Beschluss des Parteitages. Dieser laute: „Sollte der Nahverkehrsplan weiterhin die Trennung in die Linie 620 (Fürstenau–Merzen–Ueffeln–Bramsche) und die Linie 610 (Voltlage–Neuenkirchen–Bramsche) vorsehen, wird die SPD-Kreistagsfraktion aufgefordert, den Nahverkehrsplan in der entsprechenden Kreistagssitzung zumindest in diesem Punkt abzulehnen.“ Buslinie von "großer Bedeutung"

Schweer wies darauf hin, dass die Buslinie 610 in ihrer jetzigen Form „von großer Bedeutung für die Samtgemeinde Neuenkirchen“ sei. Unterstützung habe auch der beim Parteitag wiedergewählte SPD-Kreisvorsitzende Werner Lager zugesagt. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Nahverkehr für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv ausgebaut und wo nötig in seiner etablierten Form erhalten bleibt“, wird dieser in der SPD-Pressemitteilung zitiert.

"Anschluss muss erhalten bleiben"

Kritik an den Absichten der Planos kommt auch von den Grünen in der Samtgemeinde Neuenkirchen. „Der Anschluss von Merzen und der erst vor zwei Jahren erfolgte von Voltlage muss erhalten bleiben und darf nicht vom Umstieg in Bramsche auf die Bahn abhängig werden“, wird Ratsherr Josef Klausing in einer Mitteilung der Grünen zitiert. Mit dem Rückenwind der Klimaschutzgelder des Bundes sei die Planos aufgefordert, mehr ÖPNV im ländlichen Raum beschleunigt anzupacken, so Querverbindungen wie von Neuenkirchen nach Quakenbrück.

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