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Michael Giese nun Vize-Chef Wechsel im Vorstand der Kolpingsfamilie Voltlage

Von Christian Geers | 01.12.2015, 16:02 Uhr

Michael Giese ist neuer zweiter Vorsitzender der Kolpingsfamilie Er übernimmt das Amt von Christoph Trame, der nicht erneut kandidiert hatte. Weiteres Thema der Generalversammlung war auch die Integration von Flüchtlingen. Hier will die Kolpingsfamilie mit der Sportgemeinschaft Voltlage zusammenarbeiten.

Schnell und routiniert legte der Vorstand unter Führung des Vorsitzenden Manfred Kempe während der Generalversammlung die Berichte des vergangenen Jahres vor. Zuvor hatten die Mitglieder in einer Gemeinschaftsmesse, die Präses Pfarrer Stephan Höne zelebrierte, vier neue Mitglieder aufgenommen. Nina Beining, Marleen Armeling, Julian Schockmann und Max Meier waren dem Gesellenverein beigetreten.

Landjährige Mitglieder geehrt

Werner Börger und Franz Brink wurden im Gottesdienst für ihre 50-jährige Mitgliedschaft geehrt. Seit einem Vierteljahrhundert gehören Michael Hüls, Herrmann Knuf, Michael Hölscher, Michael Giese und Manfred Kempe der Kolpingsfamilie an.

Bei den Wahlen zum Vorstand kündigte Vize-Vorsitzender Christoph Trame an, aus beruflichen Gründen nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Sechs Jahre lang habe er gerne im Vorstand mitgearbeitet, „eine Zeit, die ich schon aufgrund der vielfältigen Erfahrungen nicht vermissen möchte“, sagte er. Zu seinem Nachfolger bestimmten die Mitglieder Michael Giese, der einstimmig gewählt wurde. Weiterhin im Amt bleiben Theresa Hölscher als 1. Kassiererin und Veronika Gerweler als 2. Schriftführerin. Zum Kassenprüfer bestimmte die Versammlung Frank Vogelsang.

Flüchtlingsbetreuung: Zusammenarbeit mit Sportgemeinschaft

Wie die Samtgemeinde Neuenkirchen bereitet sich auch die Gemeinde Voltlage auf die Aufnahme und Betreuung von Flüchtlingen vor. Wann genau mit einer Zuweisung weiterer Menschen zu rechnen ist, ist derzeit noch nicht abzusehen.

Die Kolpingsfamilie habe sich entschieden, sich bei der Integration einzubringen, teilte Vorsitzender Manfred Kempe mit. Geplant sei eine Zusammenarbeit mit der Sportgemeinschaft Voltlage. „Das ist die beste Lösung“, sagte er mit Blick auf das zur Verfügung stehende Sportgelände. Kolpingsfamilie und Sportgemeinschaft wollten ein Programm für die Freizeitgestaltung der Flüchtlinge initiieren. Pfarrer Stephan Höne lobte die Initiative, mit der „Möglichkeiten der Begegnung“ geschaffen würden.