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Interkommunaler Vergleich Spitzenplatz für Neuenkirchen bei Tagespflege

Von Josef Pohl, Josef Pohl | 07.06.2016, 19:59 Uhr

Im interkommunalen Vergleich bei der Versorgung der unter Dreijährigen liegt die Samtgemeinde Neuenkirchen bei den Krippenplätzen im Mittelfeld. Einen Spitzenplatz belegt Neuenkirchen hingegen bei der Tagespflege.

In der Sitzung des Ausschusses für Schulen, Familien, Jugend, Senioren, Sport und Soziales der Samtgemeinde Neuenkirchen in Merzen ging Fachbereichsleiterin Ruth Klaus-Karwisch auf die Versorgungsquote in der Samtgemeinde Neuenkirchen ein. Grundlage waren die Zahlen aus der jüngsten Sitzung der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, kurz KGSt.

Drei Kommunen aus dem Nordkreis dabei

Seit dem Herbst vergangenen Jahres seien die Neuenkirchener Mitglied in der KGSt, der aus dem Nordkreis auch die Samtgemeinden Artland und Bersenbrück angehörten. Beim letzten Zusammentreffen sei es um einen Kosten- und Leistungsvergleich der Kindertagesstätten gegangen.

In der ersten Phase seien die Zahlen aus den Bilanzen der einzelnen Einrichtungen eingepflegt worden. Im zweiten Block sei es um Themen wie Stellenbewertungen, Vertretungskräfte und Bundesprojekte gegangen. Der interkommunale Vergleich ließe Rückschlüsse auf die Versorgungsquote zu und zeige der Samtgemeinde auf, wo sie momentan stehe.

„Erst mit Einrichtungen besprechen“

„Wir wollen diese Zahlen erst einmal mit den Einrichtungen besprechen“, so Klaus-Karwisch, denn diese sollten nicht den Eindruck bekommen, die Samtgemeinde wolle sie kontrollieren. Die Fachbereichsleiterin gab aber zumindest einen kleinen Einblick. Bei der Versorgung der unter Dreijährigen in der Krippe liege Neuenkirchen mit 18,5 Prozent im Mittelfeld, der Durchschnitt liege bei den beteiligten Kommunen bei 21,88 Prozent. Mit 43,65 Prozent belege Neuenkirchen jedoch einen Spitzenrang bei der Tagespflege. Weitere offiziell bestätigte Zahlen würden in nächster Zeit folgen.

Mechtild Wessel (CDU) stellte die Frage, inwieweit die Zahlen aussagekräftig seien. Die Fachbereichsleiterin gab eindeutig zu verstehen, dass hierbei keineswegs Äpfel mit Birnen verglichen würden, sondern nur kirchliche Einrichtungen untereinander.