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Gemeinde beteiligt sich an Kosten Außengelände der Neuenkirchener Kita wird größer

Von Christian Geers | 28.12.2016, 08:04 Uhr

Die Gemeinde Neuenkirchen will die Erweiterung des Außengeländes beim Kindergarten St. Laurentius finanziell unterstützen. Das hat der Rat entschieden.

Wie Bürgermeister Vitus Buntenkötter und Gemeindedirektorin Hildegard Schwertmann-Nicolay in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates berichteten, hatte der Kirchenvorstand einen Antrag gestellt. Es bestehe für die Kindertagesstätte die Möglichkeit, das eigene Grundstück um etwa acht Meter zu verlängern. Dieses Angebot würde die Kindertagesstätte gerne nutzen, heißt es in der Tischvorlage an die Ratsmitglieder. Im Klartext: Das Außengelände der Kita würde größer werden.

Holzzaun marode und nicht mehr standsicher

Das Grundstück der Kindertagesstätte St. Laurentius an der Vornholtstraße ist nach Angaben des Kirchenvorstandes zurzeit mit einem Holzzaun eingefriedet. Der sei 20 Jahre alt, an vielen Stellen morsch und nicht mehr standsicher. Gleich nebenan – und damit direkter Nachbar – ist das Pfarrhaus der Kirchengemeinde. Nun gebe es die Gelegenheit, dass die Kirchengemeinde das Grundstück des Pfarrhauses um einen Grünstreifen verkleinert und diesen als zusätzliche Fläche an die Kindertagesstätte abtritt. Dazu müsste dann ein neuer Zaun gesetzt werden, auch die Hütten, in denen Spielzeug und Bänke für die Sommermonate lagern, müssten erneuert werden. Auch diese sind mehr als zwei Jahrzehnte alt und würden eine Umsetzung wohl nicht überstehen. Gedacht sei, den Holzzaun durch einen Metallzaun zu ersetzen und ein neues Gartenhaus als Lagerraum anzuschaffen. Kostenpunkt: rund 9200 Euro.

7000 Euro stehen im Gemeindeetat noch zur Verfügung

Wie Buntenkötter und Schwertmann-Nicolay dem Gemeinderat erläuterten, habe die Gemeinde Neuenkirchen im laufenden Jahr für Investitionen in der Kindertagesstätte einen Betrag von 60000 Euro eingeplant. Diese Summe sei aber nicht vollständig benötigt worden, auch dank der Eigenleistungen habe es Einsparungen gegeben, sodass rund 7000 Euro für den beantragten Zaunbau und das neue Gartenhäuschen übrig seien. Damit bliebe ein Restbetrag von rund 2200 Euro, der noch zu finanzieren sei. Auch hier könnte es noch zu Einsparungen kommen, weil die in der Investition enthaltenen Lohnkosten durch die Mithilfe der Eltern bei Arbeitseinsätzen nicht anfallen müssten. Außerdem habe die Kirchengemeinde zugesagt, sich um weitere Zuschüsse zu bemühen.

Gemeinderat winkt Antrag der Kirchengemeine durch

Einstimmig folgte der Rat dem Vorschlag der Verwaltung, das Geld für Zaun und Gartenhaus bereitzustellen. „Der Zeitpunkt ist günstig“, sah die Gemeindedirektorin noch einen weiteren Vorteil: Zurzeit sei das Pfarrhaus derSt.-Laurentius-Gemeinde nicht bewohnt.