Ein Artikel der Redaktion

Bohren, hämmern, schrauben Schützen aus Neuenkirchen bauen den Schießstand um

28.12.2014, 17:57 Uhr

kemp/cg Neuenkirchen. Es wird gehämmert, geschraubt und gebohrt – und mit jedem Tag kommt der Schützenverein Neuenkirchen seinem Ziel näher, den Schießstand sicherheitstechnisch auf den geforderten Standard zu bringen.

Vor genau zwei Wochen begannen die Mitglieder mit den Sanierungsarbeiten. Die waren erforderlich, weil eine Sicherheitsüberprüfung durch den Landkreis Osnabrück im September ergeben hatte, dass Schieß- und Adlerstand in Teilen nicht mehr de verschärften Sicherheitsauflagen entsprechen. Der Landkreis setzte eine Frist, bis zu der die Mängel beseitigt werden müssen.

Der Schützenverein schaute sich die lange Mängelliste an und entwickelte schnell ein Konzept. Angesichts zu erwartender Materialkosten von bis zu 10000 Euro startete der Vorstand eine Spendenaktion, nachdem er sich gegen eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ausgesprochen hatte.

Inzwischen ist die Schießhalle mit den 10- und 50-Meter-Bahnen nicht wiederzuerkennen. Die Holzvertäfelung ist verschwunden und mit Gipskartonplatten „rückprallsicher“ verkleidet worden. Diese Trockenbauarbeiten seien so gut wie abgeschlossen, berichtet Schützenpräsident Hermann Eislage. Auch die vorgeschriebene hellere Beleuchtungsanlage sei inzwischen bestellt worden. Eislage hofft, dass der Schießstand pünktlich zum Straßenpokalschießen im Februar fertig ist.

Auch um die technische Umgestaltung des Adlerstandes will sich der Verein rasch kümmern. Vor allem der Geschossfangkasten, in dem während des Schützenfestes ein hölzerner Adler zum Abschuss freigegeben wird, muss umgebaut werden, damit er den Vorschriften entspricht und der Verein weiterhin am traditionellen Adlerschießen festhalten kann.

Präsident Hermann Eislage ist mit dem Verlauf der Spendenaktion zufrieden. Er hofft, dass der Betrag bis zur Generalversammlung am Samstag, 17. Januar, zusammengekommen ist.