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TuS Neuenkirchen reist zu Absteiger Visbek – Vörden heute gegen Dinklage II TuS-Trainer warnt vor Schlendrian

Von Bernhard Tripp | 29.09.2011, 11:55 Uhr

Vor vermeintlich leichten Aufgaben stehen die Mannschaften aus Neuenkirchen-Vörden in der Kreisliga Vechta; zur günstigen Prognose trägt nicht zuletzt der Heimvorteil bei.

Am Sonntag reist TuS Neuenkirchen zum Auswärtsspiel beim Bezirksligaabsteiger RW Visbek, der noch nicht Tritt gefasst hat. Dennoch warnt TuS-Trainer Michael Peplau, der sich nach überstandenem Herzinfarkt auf seine medizinische und berufliche Rehabilitation vorbereitet, vor gefährlichem Schlendrian. „Visbek kann mehr, als der Tabellenstand aussagt“, ist der 42-jährige Bramscher überzeugt, dass seine Elf nur mit einer konzentrierten Leistung die blütenweiße Weste verteidigt. Auf der anderen Seite hat der Tabellenführer aber souverän aufgetrumpft und bereits fünf Tore mehr erzielt als in der Vorsaison (48). Der TuS ist im Verlaufe eines Spiels in der Lage, das Tempo zu verschärfen und wie gegen Lutten die Taktik zu ändern, um eine Partie vorzeitig zu seinen Gunsten zu entscheiden. „Ich habe mehrere Spieler, die das Heft in die Hand nehmen, wenn der Gegner uns einlullen will“, sagt Peplau. Sein Potenzial an Ausnahmespielern mache den Unterschied zur Konkurrenz aus. Bei aller Vorsicht erwartet der TuS-Trainer denn auch einen klaren Heimsieg. Ballsport Vörden muss sich am Freitagabend da schon etwas mehr nach der Decke strecken, wenn um 20 Uhr TV Dinklage II im Auestadion aufläuft. Immerhin hat die Mannschaft von Raik Wolter dem Tabellennachbarn Brockdorf einen Punkt abgeknöpft. Mit einer ähnlichen Einstellung und großer Moral könnte Vörden mit den Gästen nach Punkten gleichziehen. Unter Flutlicht ist Ballsport zu besonderen Leistungen fähig, sodass der Heimvorteil hilfreich ist.