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Der Landrat über die Aufgaben 2016 Winkel: Priorität für genügend Wohnraum im Kreis Vechta

Von Marcus Alwes | 29.12.2015, 12:35 Uhr

„Die Aufgabe, die Flüchtlinge unterzubringen und zu versorgen, wird uns auch nächstes Jahr beschäftigen“, hat der Landrat des Kreises Vechta, Herbert Winkel, in seinem Grußwort zum Jahreswechsel 2015/16 unterstrichen.

„Genügend Wohnraum zur Verfügung zu stellen ist die drängendste Herausforderung“, so der Chef der Kreisverwaltung weiter. Langfristig müsse es zudem darum gehen, „diese Hilfesuchenden in Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu integrieren und ihnen die deutsche Sprache zu vermitteln“.

Die Auswirkungen von Krieg und Verfolgung in anderen Erdteilen, so Winkel, „erleben wir in unseren Kommunen nun aus nächster Nähe“. Die Städte und Gemeinden und der Landkreis zögen an einem Strang, um diese Aufgabe und Herausforderung zu meistern. „Doch ohne den Einsatz der vielen Ehrenamtlichen hätten wir diese Herausforderung sicher nicht bewältigen können“, betont der Landrat.

Breitbandausbau als Ziel

Im Jahr 2015 haben der Kreis Vechta sich ferner beim Land Niedersachsen erfolgreich als Gesundheitsregion beworben , „um die wohnortnahe Gesundheitsversorgung für die Zukunft zu sichern“. Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden des Landkreises sei man „zur Leader-Region ernannt“ worden und könne nun „mit europäischen Fördermitteln in den nächsten Jahren innovative Projekte für den ländlichen Raum entwickeln“.

Winkel kündigte abschließend an, überregional auch Fördermittel für den Breitbandausbau einwerben zu wollen: „Der Zugang zu schnellem Internet ist ein entscheidender Standortfaktor für unsere Region.“