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An- und Umbauten sind notwendig Neuenkirchen-Vörden investiert 1,5 Mio. Euro in Schulen

Von Marcus Alwes | 27.11.2015, 14:22 Uhr

In die Erweiterung der drei örtlichen Schulen will die Gemeinde in den kommenden vier Jahren insgesamt 1,5 Millionen Euro stecken. Raumknappheit machen diverse An- und Neubaumaßnahmen notwendig. Der Schulausschuss des Rates hat dazu seine grundsätzliche Zustimmung erteilt.

Das Votum der Kommunalpolitiker aus allen Fraktionen in Neuenkirchen-Vörden (CDU/FDP, SPD und IGNV) fiel einstimmig aus, nachdem Bürgermeister Ansgar Brockmann zuvor die räumliche Situation an der Oberschule sowie an den beiden Grundschulen im Detail erläutert hatte. Es ist und bleibe eng, schlussfolgerte der Verwaltungschef. „Der Bedarf ergibt sich unter anderem aus der Bevölkerungsentwicklung in unserer Gemeinde“, so Brockmann, „sowie aus der Struktur einer Oberschule.“ In Abstimmung mit den Schulverantwortlichen sei ein entsprechendes Konzept für allgemeine Unterrichtsräume, aber auch Fach- und Gruppenräume erstellt worden. Für alle drei Standorte. „Auch Methodik und Umfeld des Unterrichts haben sich im Vergleich zu früher grundlegend verändert“, merkte Brockmann an. Dies zwinge die Kommune zum Handeln.

Zeitliche Staffelung

Die Investitionen an der Oberschule sollen sich in den Jahren 2016 und 2017 demnach auf insgesamt 900000 Euro belaufen. Bei einem Zuschuss aus der Kreisschulbaukasse in Höhe von 322000 Euro. An der Grundschule Vörden sollen in den Jahren 2017 und 2018 stattliche 400000 Euro in Baumaßnahmen fließen (Zuschuss 73320 Euro). Für die Grundschule Neuenkirchen sind in 2018 und 2019 immerhin noch 200000 Euro (Zuschuss 36600 Euro) vorgesehen. „Wir können vieles machen, aber nicht alles gleichzeitig“, erklärte Brockmann vor den Schulausschussmitgliedern die zeitliche Staffelung. Deshalb sei eine Art Prioritätenliste erstellt worden, die auch im Haushaltsentwurf der Gemeinde für das Jahr 2016 und in der Finanzplanung für die Folgejahre deutlich werde.

Aus den Reihen der Kommunalpolitiker zeigten sich beispielsweise CDU-Ratsherr Bernhard Wessel („Die Container, die wir jetzt schon an der Oberschule haben, sind ja nur ein Provisorium“) und der SPD-Sprecher Andreas Frankenberg („Die Schülerzahlen schwanken zwar, aber ab 2020 gehen sie spürbar nach oben“) durchaus zufrieden mit den Planungen der Gemeindeverwaltung. Dies entspreche auch der unlängst vorgetragenen Forderung seiner Fraktion nach einem Schulentwicklungsplan, fügte Frankenberg hinzu. Und auch der Ausschussvorsitzende und IGNV-Ratsherr Michael Eisele schloss sich dem allgemeinen Lob seiner Kollegen für die Verwaltung an: „Es ist schon wichtig, dass man weiß, worauf es am Ende hinausläuft.“

Nach dem einhelligen Votum des Schulausschusses darf nun übrigens auch die Zustimmung des gesamten Gemeinderates zu den entsprechenden Haushaltsansätzen in der Sitzung am 15. Dezember wohl als gesichert gelten. Bürgermeister Brockmann könnte dann mit seinem Rathaus-Team nahtlos die konkreten Bauplanungen weiter vorantreiben. Mit der Oberschule als Startschuss.