Straßen im Gemeinde-Außenbereich Sechs Bürgerabende in Neuenkirchen-Vörden zum Wege-Konzept

Auch über das Internet (www.wirtschaftswegekonzept.de) können sich die Bürger aus Neuenkirchen-Vörden einbringen. Foto: Marcus AlwesAuch über das Internet (www.wirtschaftswegekonzept.de) können sich die Bürger aus Neuenkirchen-Vörden einbringen. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Bürgermeister Ansgar Bockmann und Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen haben die rund 8500 Einwohner der Gemeinde aufgerufen, sich an der Debatte über das Papier zur Zukunft der einzelnen Wirtschaftswege in den Außenbereichen zu beteiligen.

Dazu werden insgesamt sechs Bürgerabende zwischen Nellinghof und Campemoor angeboten. Auch über das Internet (www.wirtschaftswegekonzept.de) können sich die Bürger aus Neuenkirchen-Vörden zu ihrem jeweiligen Sektor, in dem sie leben, einbringen.

Fachbüro Ge-Komm legt Papier vor

Diskussionsbasis ist ein vom Fachbüro Ge-Komm aus Melle vorgelegtes Konzep. Im Mittelpunkt dieser Expertise steht die Frage nach der künftigen Bedeutung und Wichtigkeit der einzelnen Wirtschaftswege sowie die entsprechende Einschätzung der Ge-Komm. Deren Votum ist jedoch nicht verbindlich, sondern soll „nur“ einen Einstieg in eine Debatte bilden. Auch die Meinung der einzelnen Bürger und jeweiligen Anwohner sei von großer Bedeutung, betont Bürgermeister Brockmann.

Die Ge-Komm hatte unlängst alle Wirtschaftswege in den Außenbereichen der Gemeinde abgefahren (zusammen 264 Kilometer) und exakt erfasst. Danach folgte eine Bewertung und Einteilung der Strecken – in eine von sechs möglichen Kategorien. In Hauptwirtschaftsweg, in Anliegerwirtschaftsweg, in Weg mit untergeordneter Erschließungsfunktion, in unbefestigter Wald- und Wiesenweg, in entbehrlicher Weg (evt. Privatisierung) oder in Privatweg. „Jetzt wollen wir genau darüber mit den Bewohnern der jeweiligen Ortsteile sprechen. Ergebnisoffen. Vieles kann sich noch ändern“, so Bauamtsleiter Rolfsen.

Rolfsen: „Ergebnisoffen. Vieles kann sich noch ändern“

Ganz am Ende des gesamten Prozesses wird dann der Gemeinderat – und damit die Ortspolitik – entscheiden müssen, ob und ggf. wieviel Geld für eine Sanierung bzw. Instandhaltung der einzelnen Wirtschaftswege in die Hand genommen werden soll. „Und wir werden dann in etwa sehen können, wie hoch der Investitonsbedarf in diese Strecken im Außenbereich in den nächsten 25 Jahren sein wird“, so Bürgermeister Brockmann.

Die sechs Bürgerversammlungen (jeweils ab 19 Uhr) im Überblick: Am 3. April für Wenstrup und Nellinghof im Schierberger Krug; am 6. April in Vörden/Wittenfelde im Gasthof Wellmann; am 24. April in Neuenkirchen/Grapperhausen im Rathaussaal; am 26. April für Hinnenkamp/Campemoor in der Schützenhalle Hinnenkamp, Ahe 41; am 2. Mai für Bieste im Rathaussaal; und am 4. Mai in Hörsten in der Schützenhalle Hörsten.


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