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Stiftung und Gemeinde im Gespräch Förderung für Umweltprojekte

Von Sigrid Schüler-Juckenack

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Berieten über Förderung von Naturschutzprojekten: Rainer Hausfeld , Hermann Rauber, Alfons Wieschmann , Jürgen Rolfsen und Rudolf Stukenborg. Foto: Sigrid Schüler-JuckenackBerieten über Förderung von Naturschutzprojekten: Rainer Hausfeld , Hermann Rauber, Alfons Wieschmann , Jürgen Rolfsen und Rudolf Stukenborg. Foto: Sigrid Schüler-Juckenack

Neuenkirchen i.O. „Die Gemeinde hat sehr gute Vorschläge gemacht, und einige davon können sehr schnell umgesetzt werden“, war das Resümee von Rudolf Stukenborg, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung Umwelt- und Naturschutz des Landkreises Vechta (SUN). Vertreter der Stiftung hatten sich am Montagnachmittag mit Bürgermeister Alfons Wieschmann und Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen zu einem Gespräch getroffen, bei dem über förderungswürdige Projekte zum Umwelt- und Naturschutz gesprochen wurde.

Die Stiftung, die unter anderem aus Geldern der Städte und Gemeinden finanziert wird, wolle dafür sorgen, dass die Gelder entsprechend zurückfließen, erklärte Hermann Rauber, Geschäftsführer von SUN. Die Nordkreiskommunen seien schon sehr aktiv gewesen, und deshalb kläre man nun im Südkreis, ob es förderungswürdige Projekte gebe. Von den Vorschlägen des Bürgermeisters kommen nach Worten der SUN-Vertreter vor allem die Renaturierung des Kronlager Mühlenbachs, die Bepflanzung des Dorfteiches Vörden, die Erstellung einer Aussichtsplattform als Ergänzung zum Moorlehrpfad in Campemoor und die Aufwertung von Teichanlagen infrage. Der SUN liegt bei Maßnahmen an Gewässern vor allem daran, Biotope und Lebensräume für Amphibien zu schaffen, hieß es.

Vorrangig sollen allerdings Privatpersonen oder Vereine durch die SUN gefördert werden, das betonte Rainer Hausfeld, der Kreisbeauftragte der Stiftung, sehr deutlich. Die politische Gemeinde habe man angesprochen, weil sie eine Anlaufstelle für die Bürger sei und bei Anfragen zur Förderung von Umweltschutzmaßnahmen beratend tätig sein könne. Nun gelte es, Vereine zu finden, die Projekte zum Umweltschutz umsetzen möchten, damit sie ihre Anträge auch tatsächlich stellen. Dies könnten zum Beispiel Fördervereine von Schulen und Kindergärten sein, Fischereivereine oder der Hegering, erklärte Rauber. Wieschmann erklärte, dass die Gemeinde auf mögliche Antragssteller zugehen und sie entsprechend beraten werde.


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