Vorbereitungen für Ortsjubiläum Planungsgruppe in Vörden biegt auf die Ziellinie ein

Von Marcus Alwes

Freuen sich auf das Festwochenende: Die Organisatoren (hintere Reihe, v.l.) Wilfried Stahl, Klaus Kramer, Peter Pohlmann, (vordere Reihe, v.l.) Heinrich Brand, Antonius Buck, Vera Pohlmann, Manfred Stahl und Thomas Martens. Es fehlen Ruth Hoppe, Liesel Vogel und Dennis Schrader. Foto: Orga-Team/StahlFreuen sich auf das Festwochenende: Die Organisatoren (hintere Reihe, v.l.) Wilfried Stahl, Klaus Kramer, Peter Pohlmann, (vordere Reihe, v.l.) Heinrich Brand, Antonius Buck, Vera Pohlmann, Manfred Stahl und Thomas Martens. Es fehlen Ruth Hoppe, Liesel Vogel und Dennis Schrader. Foto: Orga-Team/Stahl

Neuenkirchen-Vörden. Rund 50 Arbeitstreffen, so schätzt es Manfred Stahl, hat das emsige Organisationsteam in rund drei Jahren hinter sich gebracht. Vörden ist bereit für das große Festwochenende.

Im August 2013 fiel der Startschuss zur Vorbereitung, in diesen Tagen biegt die elfköpfige Mannschaft in Vörden um Manfred Stahl und Heinrich Brand auf die Ziellinie ein – das dreitägige Fest anlässlich des 675-jährigen Ortsjubiläums beginnt am Freitagabend.

„Der Bürgermeister der Gemeinde hat uns damals eingeladen und uns gesagt: Wenn ihr wollt, dann feiert“, erinnert sich Manfred Stahl. Gesagt, getan. Die kleine Planungsgruppe wuchs auf elf Personen an. „Wir haben zudem versucht, die Vereine und die Siedlungen zu aktivieren“, schildert Stahl die vergangenen Monate. Zu den rund 50 „internen“ Arbeitstreffen kamen für das Organisationsteam weitere Gespräche hinzu. Beispielsweise mit dem fleißigen Chronik-Team , mit den Vertretern von Siedlungen und Bauerschaften sowie den örtlichen Verbänden.

Neben dem Festakt mit Ministerbesuch am Freitagabend („Erst sollte es ein Zelt für 350 Leute sein, nun mussten wir für Platz für bis zu 600 Personen sorgen“) gibt es am Samstag das bunte Volksfest mit allerlei Bühnen und dem „Markt der Möglichkeiten“. Sowie am Sonntag – nach einem ökumenischen Gottesdienst – den großen Sternmarsch und den Festumzug durch den Ort. „Die Spannung steigt, aber es ist alles ganz gut vorbereitet “, betont Manfred Stahl.

Er freue sich, „wie sich die Vördener Gruppen und Siedlungen inzwischen einbringen und für das Fest aufstellen“, fügt Stahl hinzu: „Und ich freue mich, wie liebevoll der Ort geschmückt wird.“

Glücklich seien das Organisationsteam und er zudem darüber, „dass wir von Bürgermeister Ansgar Brockmann ganz viel Unterstützung bekommen haben.“


Dorfchronik Vörden ist zum Fest erschienen:

Nach mehr als zwei Jahren ist sie nun pünktlich fertig: Die Dorfchronik zum 675-jährigen Ortsjubiläum des Fleckens Vörden. In 25 Kapiteln auf fast 750 Seiten wird darin die Geschichte der Ortschaft von den Anfängen bis in die Gegenwart dargestellt. Dabei ist das Werk bildreich unterlegt. Die Initiatoren des Projektes, Herbert Staas und Manfred Stahl, dankten bei der Vorstellung im Rathaus Neuenkirchen-Vörden zunächst ihren emsigen Helfern. Besonders den „Teamgeist und die äußerst kooperative Form“ stellte Staas heraus. Aus einer Vielzahl von mündlichen und schriftlichen Quellen sowie einem großen Fundus an Bildern und Kartenmaterial aus Vörden und dessen näherer Umgebung sei „nach und nach die Chronik entstanden“.

Die Chronik „675 Jahre Flecken Vörden“ ist für 24,50 Euro im Rathaus Neuenkirchen-Vörden (Küsterstraße), in der Volksbank in Neuenkirchen und Vörden, in der Filiale der LzO sowie bei Textilpflege Oevermann, ab sofort erhältlich.

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