Ge-Komm GmbH zu Gast im Rat Wirtschaftswege-Analyse für Neuenkirchen-Vörden vorgestellt

Bernd Mende (im Hintergrund) von der Ge-Komm GmbH referierte vor Rat und Verwaltung der 8400-Einwohner-Gemeinde. Foto: Marcus AlwesBernd Mende (im Hintergrund) von der Ge-Komm GmbH referierte vor Rat und Verwaltung der 8400-Einwohner-Gemeinde. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Das von der Ge-Komm GmbH aus Melle erstellte Wirtschaftswegekonzept für die Gemeinde Neuenkirchen-Vörden wird nun zur Vorstellung und Diskussion in die Bauerschaften gegeben.

Das haben Bürgermeister Ansgar Brockmann und Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen angekündigt.

Ge-Komm GmbH im Rat

Zuvor hatten die Vertreter der Ge-Komm GmbH um Bernd Mende ihre Aufstellung und Analyse zum Straßen- und Wegenetz in den Außenbereichen der 8400-Einwohner-Gemeinde den Mitgliedern desRates umfassend erläutert. Mehr als 260 km Streckenverlauf seien dabei sehr kleinteilig unter die Lupe genommen worden. „Defizite sind da“, sagte Mende zusammenfassend über den Zustand der Hauptwirtschaftswege („Mit Verkehrsbedeutung“), Anliegerwirtschaftswege („Keine besondere Bedeutung“) und sonstiger Wirtschaftswege.

Angeschaut hatten sich die Ge-Komm-Mitarbeiter aber auch Brückenbauwerke („Einige können vielleicht wegfallen“), kleinere Bahnübergänge sowie Rad- und Wanderwege von Wenstrup bis Campemoor. Die Erkenntnisse wurden inzwischen zu Papier gebracht und der Verwaltung und dem Rat übergeben, betonte Mende. Unter anderem geocodierte Bilder erleichtern den Betrachtern dabei entlang der Ausarbeitungen die Orientierung.

Beim Gesamtzustand der Wege und Straßen im Außenbereich liege Neuenkirchen-Vörden im Landesvergleich „im Mittefeld oder etwas dahinter“, so Mende. Ein Aufholprozess werde „eine Herausforderung“ sein, denn auf die Gemeinde kämen finanziell „bei den wichtigen Wegen echte Brocken“ zu („Das hat mit Geld zu tun“). Mende forderte Rat und Verwaltung auf, gegenüber den betroffenen Bürgern „offen und kommunikativ damit umzugehen“ und „nichts zu beschönigen“.

Wolle die Gemeinde alle notwendigen Aus- und Verbesserungen tatsächlich angehen wollen, müsse sie wohl pro Jahr mehr als eine Million Euro dafür in die Hand nehmen , orakelte der Planer der Ge-Komm. Auch stärkere finanzielle Anliegerbeteiligungen sieht er als eine weitere, mögliche Folge.

Dialog in Bauerschaften

Bauamtsleiter Rolfsen unterstrich unterdessen, dass es sich bei den Ausarbeitungen des Planungsbüros um eine erste Analyse handele. „Gemeinsam mit den Bürgern wollen wir nun dieses Wirtschaftswegekonzept weiterentwickeln“, so Rolfsen. Anschließend solle es „Stück für Stück in die Umsetzung kommen“.


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