Bürgermeister Brockmann hofft Engpass droht – Hausarztsuche in Vörden geht weiter

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Die Tür steht offen, doch die Praxis von Johannes Wübbolding an der Reutestraße ist bereits überaus stark frequentiert. Foto: Marcus AlwesDie Tür steht offen, doch die Praxis von Johannes Wübbolding an der Reutestraße ist bereits überaus stark frequentiert. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Die Praxis von Johannes Wübbolding an der Reutestraße ist bereits jetzt überaus stark frequentiert. Dazu wird der Allgemeinmediziner Winfried Westermann an der Osnabrücker Straße aus Altersgründen zum 30. Juni seine Praxis endgültig schließen. Die Hausarztversorgung im Ortsteil Vörden steht also ab der Jahresmitte vor einem echten Engpass.

„Das ist ein ganz schwieriger Bereich“, gibt Neuenkirchen-Vördens Bürgermeister Ansgar Brockmann zu. Seit geraumer Zeit sucht auch der Verwaltungschef („im Sinne unserer Bürger“) nach einer Lösung. Gespräche dazu habe er nicht nur mit der Praxis Wübbolding und der Neuenkirchener Ärztin Luidmila Jurkow, sondern auch mit der Kreisverwaltung in Vechta (Gesundheitsamt) und der Kassenärztlichen Vereinigung als Zulassungsstelle geführt. Momentan noch ohne den entscheidenden Durchbruch. „Aber ich hoffe sehr, dass wir bis Ende des Jahres 2016 für Entlastung sorgen können“, sagt Brockmann.

Lösung bis Ende 2016?

Es lohne sich, so der Bürgermeister, „ zum Beispiel bei den Zuwanderern ganz genau hinzuschauen , denn da ist ja der eine oder andere gut ausgebildete Arzt dabei.“ Eine solche Einarbeitung und Anbindung eines Allgemeinmediziners in und an eine bereits bestehende Praxis könne er sich sehr gut vorstellen, betonte Brockmann. Anfängliche Sprachbarrieren halte er kurz- bis mittelfristig für überbrückbar. Hier gelte es nun für alle am Prozess Beteiligten, in den kommenden Monaten am Ball zu bleiben.


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