Wirtschaftsplan 2016 genehmigt 57500 Euro werden in das Rohrnetz in Vörden investiert

Unter dem Wappen im Ratssaal: In der 8300-Einwohner-Gemeinde wird über die Zukunft des Wasserwerkes im Ortsteil Vörden und dessen Aufstellung diskutiert. Foto: Marcus AlwesUnter dem Wappen im Ratssaal: In der 8300-Einwohner-Gemeinde wird über die Zukunft des Wasserwerkes im Ortsteil Vörden und dessen Aufstellung diskutiert. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. 57500 Euro, Investitionen in das örtliche Rohrnetz, dazu bauliche Erschließungsmaßnahmen. Der zuständige Betriebsausschuss des Gemeinderates hat den Wirtschaftsplan 2016 für das Wasserwerk Vörden einstimmig genehmigt.

Zudem wurde der Betriebsleitung durch die sieben anwesenden Ratsmitglieder die Entlastung für das zurückliegende Geschäftsjahr 2014 erteilt. Dieses hatte einen Überschuss von 8962,77 Euro erbracht. Das umfassende Zahlenwerk dazu war zuvor von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Friedrich & Collegen GmbH aus Osnabrück geprüft worden.

In den Plänen für das Jahr 2016 sind nun 20000 Euro vorgesehen, um das künftige Baugebiet Auf den Höften III im Ortsteil Vörden zu erschließen. Ferner ist die Sanierung der Wasserleitungen in der Bauernschaft Campemoor – im Bereich Brüggemann bis zur Pumpstation – vorgesehen. In der entsprechenden Verwaltungsvorlage für die Mitglieder des Betriebsausschusses wird hier von Kosten in Höhe von 37500 Euro ausgegangen. Im Zuge der Sanierungsmaßnahme sollen dort auch sechs bestehende Hausanschlüsse erneuert werden.

Gebührenerhöhung „gestreift“

Geht der vorgelegte Wirtschaftsplan für das nächste Jahr auf, soll am Ende ein Jahresüberschuss von 3300 Euro stehen. Noch keine Entscheidung wurde dagegen getroffen, ob in den kommenden Jahren möglicherweise die Gebühren für die Trinkwasserentnahme in Vörden steigen werden. Innerhalb der Ratsfraktionen von CDU/FDP, SPD und Wählergemeinschaft IGNV wird darüber jedoch gesprochen und diskutiert. Auch in der Betriebsausschusssitzung wurde das Thema „gestreift“.

Der Bauamtsleiter der Gemeinde, Jürgen Rolfsen, bestätigte ebenfalls, „dass sich Politik und Verwaltung generell Gedanken über die Zukunft und die Aufstellung des Wasserwerkes in Vörden machen“. Auch weil es klein sei und „nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entspricht“, so Rolfsen. Zudem seien dort in absehbarer Zeit personelle Veränderungen möglich.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN