Jubiläum von Regina Seep Neuenkirchener feiern Vereinswirtin mit Fackelzug


Neuenkirchen-Vörden. Kein Durchkommen war am Sonntagabend im Neuenkirchener Ortskern vor der Gastwirtschaft Seep. Ein Menschenauflauf von Fackelträgern und Musikanten besuchte Regina Seep, die an diesem Tag seit genau 60 Jahren Vereinswirtin des TuS Neuenkirchen ist.

Mit Kind und Kegel

Vom Kulturbahnhof gestartet führte der Fackelzug mit Kind und Kegel über die Große Straße zur Gaststätte der beliebten Wirtin. Vorweg marschierten Musiker des Instrumentalmusikvereins Neuenkirchen, dahinter die Fußballmannschaften 1., 2., 3. und Alte Herren sowie die Damenmannschaft, allesamt mit Anhang. Daran kam kein Auto mehr vorbei. Gerührt zeigte sich Regina Seep, die zwar alle eingeladen hatte, „um einen auszugeben“, mit dieser Kundgebung aber nicht gerechnet hatte. Da gab es die TuS-Hymne „Blau und Weiß“, viele Blumensträuße und noch mehr Umarmungen.

Die 84-jährige Wirtin, Geburtsname Regina Mönnig, stammt aus Dinklage und übernahm im März 1955 zusammen mit Ehemann Bernhard den Gastronomiebetrieb der Schwiegermutter. Im November des gleichen Jahres wählte der TuS Neuenkirchen die Gaststätte als Vereinslokal.

„Unsere Mutter“

Sie habe „alle Höhen und Tiefen miterlebt“, sagte die Jubilarin, die immer mitfieberte, wenn es um Auf- oder Abstiege ging. Neben drei Töchtern, den Schwiegersöhnen und sieben Enkeln gratulierten auch zahlreiche Freunde. TuS-Vorsitzender Paul Escher nannte Regina Seep „unsere Mutter“. Er sei mit acht Jahren zum TuS gekommen, seitdem habe es „immer nur Gina“ gegeben. „Sie hatte immer ein offenes Ohr für alle. Ich habe mich hier immer zu Hause gefühlt“, lobte er.


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