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Vater und Sohn leicht verletzt Nordwestbahn rammt Jeep bei Neuenkirchen-Vörden


nwm/pm Osnabrück. Das ist gerade noch einmal gut ausgegangen: Am Dienstagabend ist ein Vater mit seinem zehnjährigen Sohn, die in einem Jeep unterwegs waren, mit einem Zug der Nordwestbahn kollidiert. Die beiden überstanden den Zusammenstoß ohne größere Verletzungen.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Nordwestmedia fuhr der 53-jährige gegen 18 Uhr auf einen unbeschrankten und nur mit einem Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang bei Neuenkirchen (Landkreis Vechta). Die Geschwindigkeit ist dort auf 10 km/h beschränkt. Offenbar übersah der Fahrer den von links kommenden Zug, der trotz Notbremsung den Zusammenprall nicht mehr verhindern konnte. Die Bahn krachte in den vorderen Teil des Jeeps und schleuderte ihn in einen zwei Meter tiefen Graben.

Fahrgäste und Lokführer rannten sofort zum Auto, der völlig zerstört war – und aus dem Vater und Sohn ohne größere Verletzungen kletterten, zur Vorsorge aber in ein Krankenhaus gebracht wurden. Die Reisenden wurden per Taxi nach Osnabrück gebracht. Die Bahnstrecke zwischen Neuenkirchen und Holdorf blieb während der Unfallaufnahme gesperrt.

Es entstand Sachschaden nach Angaben der Polizei ein Sachschaden in Höhe von 30.000 Euro. Neben Polizei und Rettungsdienst des MHD Damme wurden die Feuerwehr Neuenkirchen, die Bundespolizei, die Unfallbereitschaft der Nordwestbahn und ein Notfallmanager eingesetzt.

Bereits im April dieses Jahres kollidierte in Vechta ein Autofahrer mit einem Zug der Nordwestbahn.