Gemeinderat stellt Weichen Bald 50 neue Bauplätze im Ortsteil Neuenkirchen

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Ratssitzung in Neuenkirchen-Vörden. So sehen es die Bürger von der Besucher-Empore aus. Foto: Marcus AlwesRatssitzung in Neuenkirchen-Vörden. So sehen es die Bürger von der Besucher-Empore aus. Foto: Marcus Alwes

maa Neuenkirchen-Vörden. Bauausschuss und Verwaltungsausschuss hatten zuletzt die Vorarbeiten geleistet, nun hat auch der gesamte Rat der Gemeinde grünes Licht für ein neues Baugebiet im Ortsteil Neuenkirchen gegeben.

Es soll „Westlich Holdorfer Straße“ heißen und liegt gegenüber der Siedlung um Seilerstraße, Badergasse sowie Böttchergasse. Das neue Baugebiet (zwischen Bahnlinie und Holdorfer Straße) umfasst eine Fläche von insgesamt sieben Hektar.

„Auf Lärmschutz achten“

Rund 50 Grundstücke könnten dort nach ersten vorsichtigen Planungen der Verwaltung entstehen. „Doch heute beschließen wir erst einmal nur den Umring“, verdeutlichte Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen den Kommunalpolitikern die Vorgehensweise. „In den nächsten Monaten müssen wir das dann genauer mit Leben füllen. Zum Beispiel haben wir bei allen Planungen die Höhenunterschiede zu berücksichtigen, die hier noch im Gelände sind“, so Rolfsen weiter.

Dass die Ratsmitglieder aller Fraktionen – wie schon in den Ausschüssen – einstimmig für das neue Baugebiet an der Holdorfer Straße votierten, dokumentierte stellvertretend der Vorsitzende der Wählergemeinschaft IGNV, Josef Schönfeld („Ich bin dafür“). Doch er mahnte auch an, bei den weiteren Planungen „vorausschauend auf den Lärmschutz zu achten“. Ein Gewerbebetrieb in unmittelbarer Nähe dürfe sich später nicht zu einem Problem entwickeln.

Wie nicht anders zu erwarten, gaben die Ratsvertreter anschließend auch ihr finales „Okay“ (Satzungsbeschluss) zum Bebauungsplan Nr. 60 „Kindergarten Regenbogen“ im Ortsteil Neuenkirchen sowie zum Endausbau der Reutestraße in Vörden . Also „der Verbindung zwischen der Ortslage Vörden und dem Ortsteil Hinnenkamp“ (Rolfsen), die durch verschiedene Maßnahmen künftig eine Verkehrsberuhigung – unter anderem durch Baumtore – erfahre. „Wir beruhigen, aber der Verkehr wird fließen“, machte Bauamtsleiter Rolfsen dabei noch einmal klar.

Endausbau Reutestraße

Das Ja der Kommunalpolitiker fiel einmütig aus. Ebenso ihr Nein zu einer möglichen Spielothek in einer früheren Gaststätte gegenüber dem Bahnhof in Neuenkirchen. Entsprechende Nutzungsausschlüsse sollen nun im Bebauungsplan (Nr. 18) festgeschrieben werden.


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