Motto: „Music for friends“ The Inbeatweeners rocken im Neuenkirchener „KuBa“

Die drei Frontmänner der Inbeatweeners (von links): Ralf Schlüwe, Rainer Bernemann und Namensgeber Max Whytes. Foto: Sascha KnapekDie drei Frontmänner der Inbeatweeners (von links): Ralf Schlüwe, Rainer Bernemann und Namensgeber Max Whytes. Foto: Sascha Knapek

Neuenkirchen-Vörden. Für ihren zweiten Auftritt im Neuenkirchener Kulturbahnhof hatten sich Max Whytes & the Inbeatweeners das Motto „Music forFriends“ zurechtgelegt. Der mit zahlreichen Rock-Klassikern und diversen Eigenkompositionen gespickte Abend machte vor allem in Sachen Wiedererkennungswert eine gute Figur.

Das Konzept der Band, altersmäßig nach oben und unten keine Scheuklappen zu kennen, wurde schon beim Blick auf die Bühne deutlich. Nachwuchsmusiker wie die junge Sängerin Franka Waldvogel spielen bei den Inbeatweeners an der Seite von erfahrenen Haudegen wie Rainer Bernemann (Gitarre, Gesang), Ralf Schlüwe (Keyboard, Gesang) und Bandleader Max Whytes (Gitarre, Gesang).

Die neunköpfige Formation komplettierten im Neuenkirchener Kulturbahnhof Bassist Heiko Maschmann, Schlagzeuger Sebastian Brinkmann und die aus Florian Hagedorn (Trompete), Chris Droste (Altosax) und Johannes Tabor (Tenorsax, Gesang) bestehende Bläsersektion. Zusammen präsentierten sie ein Programm, das sich vor allem um bekannte Rocksongs mit großem Mitsingpotenzial drehte. Tom Petty („Free Fallin’“) fehlte da ebenso wenig wie zum Beispiel J.J. Cale („Call Me the Breeze“). Dass sich die Inbeatweeners allerdings nicht nur aufs Covern beschränkten, gehörte zu den Stärken des Auftritts. Eigenkompositionen wie der vom Reggae inspirierte Rocker „Rastaman“ bereicherten die Songauswahl.

Zwischen all dem hemdsärmeligen Rock schlichen sich allerdings immer wieder willkommene Blues-Ausflüge in das Repertoire der Band ein. Neben Standards wie „Sweet Home Chicago“ zitierten Whytes und seine Mitstreiter unter anderem auch die Spencer Davis Group. Wobei die Inbeatweeners-Version von „Gimme Some Lovin’“ eher an die Interpretation von Jake und Elwood Blues, den Blues Brothers, angelehnt war.

Gerade bei den bluesigen Momenten und fast immer dann, wenn eine Eigenkomposition von Max Whythes & the Inbeatweeners auf dem Programm stand, trumpfte die dreiköpfige Bläsersektion groß auf. Der Brass-Anteil, den Chris Droste, Florian Hagedorn und Johannes Tabor zum Sound der Band beitrugen, war abwechslungsreich und mehr als willkommen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN