400000 Euro für Umbau Neue Räume im St. Marienstift Neuenkirchen-Vörden

Von Ilona Uphaus

Einweihung der neuen Räume mit Dechant Hermann Josef Lücker und Geschäftsführer Dr. Thomas Heinz.Foto: Ilona UphausEinweihung der neuen Räume mit Dechant Hermann Josef Lücker und Geschäftsführer Dr. Thomas Heinz.Foto: Ilona Uphaus

Neuenkirchen-Vörden. „Unsere Hoffnung für euch ist unerschütterlich“ – den Satz aus dem Korintherbrief griff Dechant Hermann Josef Lücker im Wortgottesdienst vor dem Festakt zur Einweihung neuer Räumlichkeiten in der Fachklinik St. Marienstift auf. Hoffnung für die Patienten meinte er. Doch auch die Klinik ist auf einem hoffnungsvollen Weg.

Nach einer Führung und der offiziellen Einweihung von Cafeteria, Essensausgaberaum und Speisesaal, demonstrierte Geschäftsführer Dr. Thomas Heinz den optischen Wandel der Räumlichkeiten durch Fotos per Beamer. Eine Lehrküche und ein neuer Kiosk runden die Baumaßnahmen ab. Viel heller und freundlicher ist alles geworden. Besonders beeindruckt der Raum der Essensausgabe mit seinem modernen Design. Im großen Speisesaal zieht ein großes Wandfoto die Blicke auf sich. Durch einen Wald führt eine Brücke scheinbar hinaus ins Leben.

Der Geschäftsführer sprach noch einmal von der „Zäsur“ durch die negativen Zahlen für 2013. Intern mache die Einrichtung ihre „Hausaufgaben“, doch auch externe Dinge wie der bundesweit unterfinanzierte Reha-Bereich spielten eine Rolle. Damit warb Heinz vor allem um Unterstützung durch die Politik. Den Landtagsabgeordneten Christian Calderone, den stellvertretenden Landrat Friedhelm Biestmann und den Bürgermeister Ansgar Brockmann begrüßte Heinz neben den Abteilungsleitern der Klinik und dem Stiftungsvorstand besonders. Zukünftig werde man sich noch stärker regional verbünden, so Heinz. Dazu gehörten auch gemeinsame Projekte mit Partnern wie zum Beispiel dem Dammer Krankenhaus St. Elisabeth. Für gesundes Essen wirbt die Einrichtung neuerdings mit einem Prospekt, der den kompletten Lieferservice für Speisen für Große und Kleine anbietet, so wie es unter anderem schon die Oberschule Neuenkirchen nutzt. Ein neues Programm zum Gesundheitsmanagement solle anderen Betrieben zur Unterstützung angeboten werden, so Heinz.

Durch Stiftung finanziert

Der Geschäftsführer betonte, man habe sich „zügig aufgemacht“ und besitze „viele gute Kräfte“, ohne die eine solche Veränderung nicht möglich sei. Der Umbau, mit 400000 Euro durch die Stiftung finanziert, sei Teil des „sehr ambitionierten Planes“. Manche Vorplanungen seien an Brandschutzbedingungen gescheitert. Außerdem habe es einige unliebsame Überraschungen beim Umbau der alten Gebäudeteile gegeben. Die Mitarbeiter mussten laut Heinz bei laufendem Betrieb „unsägliche Umstände“ dulden. Die Resonanz nach dem Umbau sei aber durchweg positiv, auch bei den Klienten.