Geschäftsführer ist optimistisch Fachklinik Marienstift Neuenkirchen: Bilanz im Lot

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Positiv gestimmt: Geschäftsführer Dr.Thomas W. Heinz (hinten) erläuterte beim 17. Unternehmerfrühstück in Neuenkirchen-Vörden die Zukunftsstrategie der Fachklinik. Foto: Marcus AlwesPositiv gestimmt: Geschäftsführer Dr.Thomas W. Heinz (hinten) erläuterte beim 17. Unternehmerfrühstück in Neuenkirchen-Vörden die Zukunftsstrategie der Fachklinik. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Die Fachkliniken St. Marien- St. Vitus GmbH (mit Standorten in Visbek sowie Neuenkirchen-Vörden) und deren Geschäftsführer Thomas W. Heinz sind optimistisch, das laufende Geschäftsjahr ausgeglichen gestalten zu können. Nach einem bitteren 350000-Euro-Defizit zuvor.

„Wir haben gerade mit dem Stiftungsrat die aktuelle Entwicklung – nach unserer jüngsten betriebswirtschaftlichen Auswertung – durchgesprochen. Es sieht sehr danach aus, dass wir im Gegensatz zum letzten Jahr in 2014 mit einem Geschäftsergebnis abschließen werden, das sich plus/minus null darstellt“, so Heinz am Rande des 17. Unternehmerfrühstücks in Neuenkirchen-Vörden.

Möglich wurde ein solcher Ausgleich der Einnahmen- und der Ausgabenseite in der Fachklinik für Suchterkrankungen durch eine Reihe von Maßnahmen. Dazu gehörten u.a. eine Gehaltsabsenkung für die 200 Beschäftigten und die Geschäftsführung sowie ein finanzielles „Entgegenkommen“ der Stiftung St.Vitus-StMarien. Ferner eine Konzentration der Verwaltungen auf den Standort in Neuenkirchen-Vörden, spürbare Einsparungen im Energiebereich durch Blockheizkraftwerke und zusätzliche Erlösmöglichkeiten für die GmbH (u.a. durch ein Gesundheitsmanagement für Unternehmen oder das Catering für Schulmensen bzw. Kindertagesstätten).

Ein weiterer Schritt, um die eigene Wettbewerbsposition als Suchtklinik („unsere Kernkompetenz“) zu verbessern, soll künftig eine verstärkte Kooperation mit anderen Facheinrichtungen in der Region sein. Geschäftsführer Heinz nannte hier beispielsweise die Caritas in Osnabrück oder auch das Krankenhaus in Damme.

400000 Euro investiert

Am Fachklinikstandort in Neuenkirchen-Vörden (hier nur Männer als Patienten; in Visbek nur Frauen) sind zudem sogar 400000 Euro in bauliche Verbesserungen investiert worden. „Wir haben die Essensausgabe komplett verändert und den Speisesaal umgebaut. Wir haben außerdem eine neue Cafeteria geschaffen – auch als Rückzugsmöglichkeit. Und wir haben eine neue Lehrküche geschaffen. In diese Dinge haben wir investiert“, so Heinz zum Abschluss.


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