Neues Angebot in der „Kita“ Bald Familienberatung in St. Elisabeth in Vörden

Die Kindertagesstätte St. Elisabeth im Ortsteil Vörden wird in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde betrieben und wurde im Februar 2014 eröffnet. Foto: Marcus AlwesDie Kindertagesstätte St. Elisabeth im Ortsteil Vörden wird in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde betrieben und wurde im Februar 2014 eröffnet. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Die Kindertagesstätte St. Elisabeth im Ortsteil Vörden soll schon bald ein „Kinder- & Familien-Haus“ werden. Diesen Beschluss haben die Ratsmitglieder des Sozialausschusses während ihrer jüngsten Sitzung einstimmig gefasst.

Damit sollen neben der Kinderbetreuung dort demnächst auch als „Bausteine“ gezielt eine Elternbildung und -beratung sowie Elternmitwirkung und ein Elterncafé angeboten werden.

„Viele Familien und deren Kinder bedürfen der Unterstützung. Wir sind an ihnen nah dran“, hatte die Leiterin der Kita St. Eilsabeth, Mechthild Bergmann, im Rahmen der Ausschusssitzung betont. Gemeinsam mit ihrem Team hatte sie das Konzept des „Kinder- & Familien-Hauses“ im Detail den Kommunalpolitikern vorgestellt. Und dafür Lob geerntet. „Ein tolles Projekt. Und wichtig für Vörden“, erklärte CDU-Ratsherr Bernhard Wessel. „Auch das Elterncafe der Grundschule wird ja gut angenommen“, befürwortete auch Sozialdemokrat Andreas Frankenberg das Vorhaben.

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Die Finanzierung des Projektes – es beansprucht überwiegend Raum und Personal – könnten sich, so Neuenkirchen-Vördens Sozialamtsleiter Martin Wiewerich, der Landkreis Vechta und die Gemeinde über eine sogenannte Ko-Finanzierung teilen. „Der Kreis gewährt hier Gelder über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren, wenn wir auch mitmachen“, sagte Wiewerich. Etwa 3900 Euro würden im Jahr 2015 anfallen.

Der gesamte Gemeinderat berät am 21. Oktober abschließend über das Thema.


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