Wohnungsbau als zweites Standbein Neuenkirchen-Vörden: Wegner Gerüstbau wächst weiter

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Spezialist im Niedersachsenpark: Wegner Gerüstbau hat sich vergrößert. Fotos: Ilona UphausSpezialist im Niedersachsenpark: Wegner Gerüstbau hat sich vergrößert. Fotos: Ilona Uphaus

Neuenkirchen-Vörden.Seit vier Jahren sind sie im Niedersachsenpark vertreten: Doris und Christoph Wegner mit ihrer Firma Wegner Gerüstbau und Verleih. Doch die Dammer entfalten in Neuenkirchen noch weitere Aktivitäten. Sie betätigen sich als Privatinvestoren im Wohnungsbau. Das Ehepaar, dessen Sohn Max ebenfalls im Betrieb arbeitet, ist jetzt von der Braunschweiger Straße 13 in die Räume unter dem Büro der Niedersachsenpark-Gesellschaft an der Braunschweiger Straße 15 umgezogen, weil hier mehr Platz zur Verfügung steht.

2003 hat Christoph Wegner die Firma als alleiniger Inhaber übernommen. Die Firma hat sich rasant entwickelt. Am Dammer Standort habe es keine Erweiterungsmöglichkeit gegeben, sagt Christoph Wegner. Im Niedersachsenpark lagert jetzt ein umfangreiches Equipment der Fachfirma, die unter anderem Kirchen in Damme, Holdorf und Cloppenburg für die Restaurierung eingerüstet hat und auch den Pylonen, der am Autohof in Hörsten weithin sichtbar wirbt.

6000 Quadratmeter Nutzfläche stehen der Firma im Niedersachsenpark auf einer Fläche von 1,7 Hektar zur Verfügung. Ein Teil der Hallen sei untervermietet, berichtet der Firmenchef. 50 bis 60 Baustellen würden zurzeit betreut, schätzt er. Jeden Tag rüsten seine Mitarbeiter bis zu fünf neue Häuser ein. Rund zwei Tage benötigen drei Mitarbeiter, bis ein normales Einfamilienhaus eingerüstet sei, erklärt Wegner. Doch Gerüst ist nicht gleich Gerüst. So gebe es je nach Anforderung verschiedene Varianten. Klasse drei sei zum Beispiel für die Arbeiten von Maurer, Zimmerer oder Dachdecker geeignet. Das Modul-Gerüst sei das stabilste, aber auch das teuerste, das werde für große Objekte wie Kirchen benötigt. Lieferant der Gerüste sei die Firma Layher, die in Wallenhorst eine Filiale habe und weltweit Marktführer sei, erzählt Christoph Wegner. Zum Fuhrpark gehören fünf Lkw, ein VW Amarok und drei Stapler.

Mit vier Leuten 2003 gestartet, arbeitet die Firma nun mit insgesamt 15 Mitarbeitern. „Fachkräfte sind schwer zu bekommen“, erklärt Doris Wegner. Der Ausbildungsbetrieb beschäftige auch „leider nur einen Auszubildenden“, erzählt die Firmenchefin. Immerhin: Sohn Max bereitet sich gerade auf die Meisterprüfung vor.

Für Hobbys – Max und Christoph Wegner waren früher als Fußballer bei RW Damme aktiv – bleibt keine Zeit. Neben der Gartenarbeit am Einfamilienhaus in Damme haben die Wegners aber doch noch ein Steckenpferd. Ihr „Hobby“ sei die Investition in den Wohnungsbau in Neuenkirchen, erzählt Christoph Wegner. Auf dem Grundstück des abgerissenen alten Geschäftshauses Reeker in der Großen Straße haben sie 2013 zwei Gebäude mit insgesamt 14 Wohnungen fertiggestellt.

Ein zweites Projekt ist seit Kurzem am Alten Markt auf dem Grundstück der ehemaligen Gaststätte Borgerding in Arbeit. Das Hinterhaus mit acht Mietwohnungen solle Ende des Jahres bezugsfertig sein, meint Christoph Wegner, das vordere Haus mit sechs Wohneinheiten bis Mitte 2015. Alle Wohnungen planen die Wegners barrierefrei. Die Nachfrage in Neuenkirchen sei groß, denn fünf Wohnungen seien schon vergeben, freut sich der Firmenchef.


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