Stolz auf Integrationshelfer Ministerin ehrt Lotsen-Duo aus Neuenkirchen-Vörden

Von Marcus Alwes

Auf den Stufen vor dem Landtagsgebäude in Hannover: (v.l.) Martin Wiewerich, Katharina Schulz, Katrin Eger, Ministerin Cornelia Rundt, Awelker Kelifa und Mariana Simon. Foto: PRAuf den Stufen vor dem Landtagsgebäude in Hannover: (v.l.) Martin Wiewerich, Katharina Schulz, Katrin Eger, Ministerin Cornelia Rundt, Awelker Kelifa und Mariana Simon. Foto: PR

Neuenkirchen-Vörden. Die niedersächsische Sozialministerin, Cornelia Rundt (SPD), hat Mariana Simon und Awelker Kelifa für ihr Wirken als Integrationslotsen in der 8100-Einwohner-Gemeinde ausgezeichnet. Beide sind Bürger aus Neuenkirchen-Vörden und dort ehramtlich tätig.

Die Ehrung der Integrationslotsen, die sich um alltägliche Hilfestellungen für Zuwanderer und Zuzügler im südlichen Landkreis Vechta kümmern, fand im Gästehaus der Landesregierung in Hannover statt. „Es waren ein paar schöne Stunden in lockerer Atmosphäre. Trotzdem ist sehr gut rübergekommen, dass die Arbeit unserer Integrationslotsen bei der Ministerin viel Anerkennung erfährt“, unterstrich Martin Wiewerich anschließend.

Der Sozialamtsleiter hatte das Duo Kelifa/Simon ebenso begleitet wie die Aussiedlerbeauftragte der Gemeinde, Katharina Schulz, und die Integrationsbeauftragte des Landkreises Vechta, Katrin Eger. Alle drei „Mitreisenden“ warfen am Ende dann auch neugierig einen Blick auf die Urkunden, die beide Lotsen von der Regierungsvertreterin überreicht bekommen hatten.

„Ein großer Lernprozess“

„Es war auch wichtig, dass wir mit der Ministerin sehr gut ins Gespräch gekommen sind“, berichtete Wiewerich, „aber auch mit den Vertretern aus anderen niedersächsischen Städten und Gemeinden konnten wir uns später austauschen. Da konnten wir einiges an Ideen und Erfahrungen mitnehmen.“

Die Integrationslotsen in Neuenkirchen-Vörden kümmern sich aber nicht nur um Neubürger mit einem ausländischen Pass, sondern auch um die Zuzügler aus anderen Regionen Deutschlands. Das Wirken von Kelifa, Simon und anderen ist dabei ein Bestandteil einer umfassenden Willkommenskultur, an deren grundsätzlicher Konzeptionierung die Gemeindeverantwortlichen um Wiewerich momentan arbeiten. „Learning by doing“, sagt dazu der Amtsleiter, „das alles ist für uns natürlich irgendwie auch ein großer Lernprozess.“

Doch nicht nur in Neuenkirchen-Vörden sind Integrationslotsen aktiv. Auch in anderen Kommunen des Landes gibt es diese fleißigen Helfer. Ministerin Rundt ehrte deshalb nicht nur Kelifa und Simon, sondern insgesamt stattliche 50 Personen.