CD-Präsentation im Kulturbahnhof Intimer Konzertabend von Day To Escape in Neuenkirchen

Day-To-Escape-Gründer Michael Schmitz (rechts) spielte auch ein Duett mit seinem Sohn Marvin (links). Foto: Sascha KnapekDay-To-Escape-Gründer Michael Schmitz (rechts) spielte auch ein Duett mit seinem Sohn Marvin (links). Foto: Sascha Knapek

Neuenkirchen-Vörden. Kerzenlicht auf der Bühne, gebannte Gesichter im Publikum: So lässt sich die im Kulturbahnhof Neuenkirchen veranstaltete CD-Release-Party des Musikprojekts Day To Escape zusammenfassen. Das neue Album „Sundry and Different“ nahm das Duo aus Vechta zum Anlass für einen intimen Konzertabend mit Gänsehautgarantie.

Seit zwei Jahren macht Day-To-Escape-Gründer Michael Schmitz mit der Sängerin Lena Busch gemeinsame Sache. Die behutsamen Songs von „Sundry And Different“ – irgendwo zwischen Pop, Rock und Singer-Songwriter-Attitüde – passten perfekt auf die barock-romantisch dekorierte „KuBa“-Bühne. Zwölf Songs umfasst die neue Platte und immer, wenn einer von ihnen gespielt wurde, lauschten die rund 60 Zuhörer andächtig, um nach dem Ende des jeweiligen Stücks lautstark zu applaudieren.

Vater und Sohn auf der Bühne

So richtig familiär wurde es auf der Bühne, als Schmitz seinen Sohn Marvin ins Rampenlicht und ans Klavier holte. „Ihr merkt, das Klavier steht hier nicht nur zur Dekoration“, scherzte Schmitz-Senior. Als der Sohn vor einigen Monaten eine Nummer des Vaters neu interpretierte, wünschte sich der Day-To-Escape-Kopf, dass „Marvin den Song auch bei unserem nächsten Konzert spielt“. Diesen Wunsch erfüllte der Junior. „Many Things“, das Vater und Sohn im Duett darboten, geriet zu einem der Höhepunkte des Abends.

„Ich hoffe, wir konnten euch auf eine Reise mitnehmen. Auf eine Flucht aus dem Alltag“, sagte Michael Schmitz kurze Zeit später. Der laute Applaus des Publikums ließ darauf schließen, dass Day To Escape genau dies gelungen war.

Den letzten Song des Abends sangen Marvin Schmitz, Michael Schmitz und Lena Busch (von links) gemeinsam. Foto: Sascha Knapek

Ganz zum Schluss beging die mittlerweile zum Trio angewachsene Formation dann eine eigentliche Todsünde. Denn einen Song während eines Konzert zweimal zu spielen, ist normalerweise kein sonderliches Qualitätsmerkmal einer Band. „Jetzt müssen wir improvisieren“, erklärte Michael Schmitz nach dem für ihn offenkundig etwas überraschenden Publikumswunsch nach einer Zugabe. Danach bekamen die Zuschauer erneut „Many Things“ zu hören. Diesmal unterstützte allerdings auch Lena Busch das Schmitz-Duo. Trotz der Wiederholung ein schöner Schlusspunkt des intimen Konzertabends.


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