Schwerpunkte im Rat für 2020 vorgestellt SPD/FDP-Fraktion plädiert für weiteren Kindergartenbau in Vörden

Vorsitzender Hermann Schütte (r.) und Ratsherr Andreas Frankenberg stellten die Schwerpunkte der SPD/FDP-Fraktion für das Jahr 2020 vor. Foto: Marcus AlwesVorsitzender Hermann Schütte (r.) und Ratsherr Andreas Frankenberg stellten die Schwerpunkte der SPD/FDP-Fraktion für das Jahr 2020 vor. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Die SPD/FDP-Fraktion im Rat macht sich für den Bau eines weiteren, sechs Gruppen umfassenden Kindergartens stark. Das haben der Fraktionsvorsitzende Hermann Schütte und Ratsherr Andreas Frankenberg betont.

Auf einen genauen Standort wollten sich beide Kommunalpolitiker in ihrer Vorschau auf das Jahr 2020 noch nicht festlegen. Doch, so Schütte, "der größte Druck und Bedarf ist sicherlich im Ortsteil Vörden gegeben". Festhalten will die SPD/FDP-Fraktion außerdem an ihrem Antrag, "als spezielles, aber sinnvolles Angebot" (Frankenberg) die Möglichkeiten für einen Waldkindergarten im Gemeindegebiet auszuloten.    

Weitere Themen nach dem Jahreswechsel könnten eine noch bessere Hausarztversorgung, eine Erweiterung des Moobil-plus-Busangebotes auf sieben Tage, eine Positionierung zur Klärschlamm-Entsorgung, das Nachdenken über einen Klimaschutzbeauftragten für die Gemeinde oder auch sinnvolle Veränderungen der Richtlinie zur Vereinsförderung sein, betonte das Duo Schütte/Frankenberg. Auf Wiedervorlage liegt bei Sozialdemokraten und Liberalen ferner eine weitere räumliche und zeitliche Ausdehnung ("Rund um die Uhr") der Tempo-30-Beschränkungen auf der Osnabrücker Straße. "Es geht um eine klare, einheitliche Lösung im Ortskern von Vörden. Auch der Schilderwald zum Tempo 30 hier, den keiner versteht, muss weg", so Schütte.   

Auch die CDU/IGNV-Mehrheitsgruppe im Rat hatte übrigens vor einigen Wochen durch ihren Sprecher Bernhard Wessel deutlich gemacht, in nächster Zeit "gewaltige Aufgaben vor der Brust" zu haben. Die Erweiterung der Grundschule Vörden, die Entwicklung der Gewerbeflächen im Bereich Hörster Heide, die Fortsetzung des Breitbandausbaus (also ein schnelleres Internet) oder auch der Straßen- und Wegebau seien beispielsweise solche Projekte, sagte Wessel.

Beim besagten Wegebau setzt die SPD/FDP-Fraktion unter anderem darauf, "die Anliegerbeiträge abzuschaffen, ohne dadurch die Gemeinde tief zu verschulden", so Ratsherr Frankenberg. Das Thema müsse "schon bald und hart angepackt" werden. Eine gerechte Straßenausbausatzung müsse her, forderte Frankenberg. Zusammen mit den anderen Ratsfraktionen wolle man in der Sache "einen gemeinsamen Weg finden".

Ferner setzt Frankenberg auf "ein Grundsatzkonzept Verkehrsfluss und Verkehrssicherheit, das für die gesamte Gemeindefläche gelten soll". Vor allem auf veränderte Verkehrsströme durch Neubausiedlungen bzw. erfolgte Siedlungserweiterungen in Neuenkirchen und Vörden gelte es zeitgemäße Antworten zu finden.      


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