Kein versuchter Tötungsdelikt? Vermeintliches Messeropfer aus Neuenkirchen-Vörden soll sich selbst verletzt haben

Von dpa

Die Polizei ermittelt. Symbolfoto: Jörn MartensDie Polizei ermittelt. Symbolfoto: Jörn Martens

Gelsenkirchen. Überraschende Wende in den Ermittlungen um einen vermeintlichen Messerangriff: Ein mit mehreren Stichverletzungen in Gelsenkirchen gefundener Mann aus dem niedersächsischen Neuenkirchen-Vörden soll sich selbst verletzt haben.

Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Der 39-Jährige aus Neuenkirchen-Vörden war am frühen Sonntagmorgen an einer Straßenkreuzung gefunden und in ein Krankenhaus gebracht worden. Statt wie bislang wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes werde nun wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Weitere Einzelheiten teilte die Polizei nicht mit.


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