Halbzeitbilanz der Mehrheitsgruppe CDU und IGNV heben Bauprojekte in Neuenkirchen-Vörden hervor

Zufrieden mit der Halbzeitbilanz der Mehrheitsgruppe im Rat: (v.l.) Bürgermeister Ansgar Brockmann, Ratsvorsitzender Karlheinz Rohe, CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Wessel und IGNV-Sprecher Josef Schönfeld. Foto: Marcus AlwesZufrieden mit der Halbzeitbilanz der Mehrheitsgruppe im Rat: (v.l.) Bürgermeister Ansgar Brockmann, Ratsvorsitzender Karlheinz Rohe, CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Wessel und IGNV-Sprecher Josef Schönfeld. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Führende Vertreter von CDU und der Wählergemeinschaft IGNV haben eine positive Bilanz ihrer bisherigen Zusammenarbeit im Gemeinderat in Neuenkirchen-Vörden gezogen. Die vor rund drei Jahren gebildete Mehrheitsgruppe arbeite – aus seiner Sicht – "sehr produktiv" und agiere "sehr verantwortlich", betonte deren Sprecher Bernhard Wessel.

Zusammen mit Bürgermeister Ansgar Brockmann, dessen Stellvertreter Josef Schönfeld und dem Ratsvorsitzenden Karlheinz Rohe hatte der Christdemokrat ins Rathaus an der Küsterstraße eingeladen, um das Halbzeitergebnis des Bündnisses vorzustellen. Vor allem auf eine Reihe von Bauprojekten (Erweiterung der Oberschule, Schaffung einer weiteren Großtagespflegestelle im Ortsteil Neuenkirchen, Sanierung der Bodenbeläge in den Sporthallen), aber auch auf die Schaffung von Bauplätzen in den Sektoren Auf den Höften, Auf der Koppelheide und Westlich Holdorfer Straße verwies das Quartett.

Ausdrücklich hervorgehoben wurden zudem die erfolgte Neuaufstellung des Wasserwerks Vörden (Beitritt zum Wasserverband Bersenbrück), das Engagement für Kindergarten- und Krippenplätze sowie die baulichen Sanierungsmaßnahmen im Bereich Am Burggraben/Friedhof Vörden. Das Miteinander von Union und IGNV sei "grundsätzlich konstruktiv", so Ratsvorsitzender Rohe.

Es sei gut zu wissen, "dass die Verwaltung Rückhalt in der Politik hat", fügte Bürgermeister und Rathaus-Chef Ansgar Brockmann hinzu. Er erlebe die Arbeit in der Mehrheitsgruppe als "durchaus vernünftig und fruchtbar". Brockmann begrüßte den Ansatz, nicht nur reagieren, sondern "politisch agieren" und gestalten zu wollen. In dieses Lob wolle er aber auch ausdrücklich die SPD/FDP-Fraktion im Rat einbeziehen, so der Bürgermeister.

CDU-Fraktionsvorsitzender Wessel geht davon aus, in den kommenden Jahren "gewaltige Aufgaben vor der Brust" zu haben. Die Erweiterung der Grundschule Vörden, die Entwicklung der Gewerbeflächen im Bereich Hörster Heide, die Fortsetzung des Breitbandausbaus (schnelleres Internet) oder auch der Straßen- und Wegebau seien beispielsweise solche Projekte, war sich die Gruppe einig.

Josef Schönfeld von der IGNV bekräftigte, auch künftig im Gemeinderat für Transparenz sorgen zu wollen. "Die Bevölkerung wurde immer mitgenommen, nichts im stillen Kämmerlein beschlossen", blickte der Vertreter der Wählergemeinschaft auf die vergangenen nicht ganz drei Jahre zurück. Das solle auch so bleiben, so Schönfeld.


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