Eröffnung an der Friedensstraße Telefonzelle wird in Neuenkirchen-Vörden zum Bücherschrank

Von Steffen Oevermann

Die Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins, der Bürgerstiftung und Vertreter der Volksbank hatten im Ortsteil Neuenkirchen zur "Inbetriebnahme" des Bücherschranks gebeten. Foto: Steffen OevermannDie Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins, der Bürgerstiftung und Vertreter der Volksbank hatten im Ortsteil Neuenkirchen zur "Inbetriebnahme" des Bücherschranks gebeten. Foto: Steffen Oevermann

Neuenkirchen-Vörden. Nach mehrmonatiger Wartezeit steht sie nun endlich da. Der Heimat- und Verschönerungsverein Neuenkirchen enthüllte an der Friedensstraße die neue Bücherzelle.

In der ehemaligen Telefonzelle können die Neuenkirchener und Vördener nun Tag und Nacht nach möglichen neuen Lieblingsbüchern schmökern.

„Gut Ding will Weile haben“, meinte der Vorsitzende des Heimatvereins Ludger Bley. Und das war nicht nur dahin gesagt. Bereits vor mehr als einem Jahr wurde die Telefonzelle bestellt. Nach langem bürokratischen Hin-und-her konnte das Projekt des Heimatvereins nun mit einiger Verzögerung realisiert werden. Möglich gemacht wurde die Bücherzelle unweit des katholischen Friedhofs auch dank der finanziellen Unterstützung der Volksbank Neuenkirchen-Vörden und der Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden.

Knapp 500 Euro habe die ausrangierte Telefonzelle, die nahe Potsdam gelagert wurde, gekostet. Zuzüglich des Transports sei man bereits schnell bei einer vierstelligen Summe angelangt, so Bley. Der Vorsitzende richtete zudem ein großes Dankeschön an Maike Niehaus aus. Die Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung habe es nie unversucht gelassen, die Telefonzelle in den Ortsteil Neuenkirchen zu bekommen. Ebenso bedankte er sich beim Bauhof, die beim Aufbau geholfen haben.

Rund um die Uhr ist die öffentliche Bücherzelle im Zentrum nun offen. Dort können liebgewonnene, bereits gelesene oder lesenswerte Bücher nach Belieben ausgetauscht werden. Die stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins, Angie Zinn, sowie Ludger Bleys Ehefrau Marlies betreuen den öffentlichen Bücherschrank.


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