Volksfest am 26. April bildet den Rahmen Vördener Stele wird noch im Frühjahr feierlich aufgestellt

Auf dem kleinen Hügel im Vordergrund, hinter dem sich hier die Künstlerin Charlotte Voigt und Vertreter des Organisationsteams der 675-Jahr-Feier versammelt haben, soll die Vördener Stele im Frühjahr aufgestellt werden. Foto: Marcus AlwesAuf dem kleinen Hügel im Vordergrund, hinter dem sich hier die Künstlerin Charlotte Voigt und Vertreter des Organisationsteams der 675-Jahr-Feier versammelt haben, soll die Vördener Stele im Frühjahr aufgestellt werden. Foto: Marcus Alwes
Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Die Sandstein-Stele, die an das 675-jährige Ortsjubiläum in Vörden erinnert, soll noch im Frühjahr feierlich aufgestellt werden. Auf dem Platz am neuen Busbahnhof soll es dann am 26. April zeitgleich ein kleines Volksfest geben, kündigten die Initiatoren an.

Die Kunsthistorikerin und Bildhauerin Charlotte Voigt jedenfalls freut sich. Denn "drei von vier Elementen der Stele sind bereits fertig", sagt sie. Die letzte Seite, die das Thema Landwirtschaft und das Ackerbürgerwesen in Vörden zeigen wird, gelte es unterdessen noch zu erstellen. Dann stecken, so Voigt, "komplett mehr als 100 Stunden  Arbeit" in dem Werk, das rund 1,80 Meter hoch und stattliche 650 Kilogramm schwer sein wird.  

Auf einer kleinen Erhebung auf dem Gelände am Busbahnhof – in unmittelbarer Nähe zu Grundschule und Ortsdurchfahrt – soll es stehen. Das haben die Mitglieder des Organisationsteams der Vördener 675-Jahr-Feier (angeführt durch Manfred Stahl und Heinrich Brand) inzwischen festgelegt. "Die Stele wird das Ortsbild zieren", ist sich Brand sicher, "aus grobem Stein ist ein filigranes Kunstwerk geworden."

Diese Zeichnung zeigt die vier Seiten der künftigen Stele. Foto: Hans Schmutte


Stahl lädt unterdessen interessierte Personen ein, sich mit Ideen an der Planung des begleitenden Volksfestes zu beteiligen. "Wir treffen uns dazu am 26. Februar um 19 Uhr im Ackerbürgerhaus", betont er und hofft auf eine rege Teilnahme von örtlichen Vereinen, Verbänden und einzelnen Bürgern. "Es soll im April eine würdige Einweihung im feierlichen Rahmen werden", so Stahl.

Geliefert wurde der schwere Stein an die Künstlerin Charlotte Voigt übrigens von einer Fachfirma aus Ibbenbüren. „Der Sandstein von dort ist besonders witterungsbeständig und hat keine Sandeinschlüsse“, berichtet sie. Gemeinsam mit ihrem Vater, dem Steinmetzmeister Volker Voigt, arbeitet sie nunmehr seit einem Dreivierteljahr an dem Corpus . Dabei ist sie für die Durchführung der handwerklichen Arbeiten zuständig, während ihr Vater eher „sein kritisches Auge“ auf das Werk wirft und in beratender Rolle tätig ist.   


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