Grundsteuern moderat angehoben Rat in Neuenkirchen-Vörden billigt einmütig Nachtragshaushalt

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Zahlenwerke und Finanzen standen überwiegend im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung im Rathaus, wo dieses Schild die Besucher begrüßt. Foto: Marcus AlwesZahlenwerke und Finanzen standen überwiegend im Mittelpunkt der jüngsten Gemeinderatssitzung im Rathaus, wo dieses Schild die Besucher begrüßt. Foto: Marcus Alwes

Neuenkirchen-Vörden. Der Gemeinderat hat einen ersten Nachtragshaushalt für das Jahr 2018 einstmmig verabschiedet.

Rechnen die Politiker aus Neuenkirchen-Vörden alle Erträge (vor allem im Bereich der Steuern und Abgaben) bzw. Mehrausgaben ein, weist die Gemeindekasse im ordentlichen Ergebnishaushalt jetzt nicht mehr den anfänglich noch erwarteten Fehlbetrag von 339985 Euro aus, sondern einen kleinen Überschuss (43856 Euro).

Beim außerordentlichen Ergebnis ist zwar ein Fehlbetrag in Höhe von 2044 Euro als Jahresresultat notiert, dieser basiert aber auf einer zwischenzeitlich erfolgten Neubewertung eines gemeindeeigenen Grundstückes – und kann durch einen Zugriff auf Rücklagen der Gemeinde ausgeglichen werden.

Gemeindekämmerin Doris Suhrenbrock sprach von „einem eigentlich erfreulichen Nachtragshaushalt“, sie sieht aber mit Blick auf die kommenden Jahre „keine entspannte Situation“ in der örtlichen Kasse.

Grundsteuern angepasst

Bei nur einer Gegenstimme (FDP-Vertreter Kai Möller) wurden im Rat auch einmal mehr die Grundsteuern A und B an die Landesdurchschnittswerte aller Kommunen unter 100000 Einwohnern (die sogenannte Nivellierungssätze) angepasst. Die Grundsteuer A steigt somit ab dem Jahr 2019 in Neuenkichen-Vörden von 338 auf 341 Punkte an, die Grundsteuer B von 357 auf 360. Die örtliche Gewerbesteuer (350 Punkte) bleibt dagegen unverändert.

Die Ratsmitglieder von CDU, SPD und IGNV sahen zu dem moderaten Schritt keine Alternative, um nicht an anderer Stelle in der Gemeindekasse bei Schlüsselzuweisungen oder auch der Kreisumlage Gelder zu verlieren bzw. zu „verschenken“.

Wasserwerk übertragen

Mit sehr großer Mehrheit (bei einer Enthaltung und einer Gegenstimme) billigte das Kommunalparlament erwartungsgemäß nun auch die vertragliche Vereinbarung zur Übernahme des Eigenbetriebs Wasserwerk Vörden durch den Wasserverband Bersenbrück sowie die dazugehörige Übertragung des Grundvermögens des Eigenbetriebs. Der Wasserverband Bersenbrück versorgt ab Januar 2019 die Gemeindeteile Vörden, Campemoor, Hinnenkamp und Hörsten mit „Vördener Wasser“.

Schreinergasse als Name

Im neuen Baugebiet „Westlich Holdorfer Straße II“ ist zudem der Straßename jetzt offiziell vergeben worden. Einmütig votierte der Rat für Schreinergasse. maa


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