Genossenschaft mit Bilanz zufrieden Fünf Prozent Dividende bei Energiequelle eG in Vörden

Von Hans Schmutte

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Der sonnenverwöhnte Vorstand der Genossenschaft aus Neuenkirchen-Vörden ist zufrieden: (v.l.) Reinhard Rehling, Norbert Feldkamp, Cord Leiber, Karsten Klus, Kathrin Middendorf und Ralf Claus.Foto: Hans SchmutteDer sonnenverwöhnte Vorstand der Genossenschaft aus Neuenkirchen-Vörden ist zufrieden: (v.l.) Reinhard Rehling, Norbert Feldkamp, Cord Leiber, Karsten Klus, Kathrin Middendorf und Ralf Claus.Foto: Hans Schmutte

Neuenkirchen-Vörden. Wenn auch die Sonnenausbeute ihrer elf Photovoltaikanlagen im Jahr 2017 eher mäßig war, ist die geschäftliche Entwickelung der Energiequelle Neuenkirchen-Vörden eG grundsolide.

Aufsichtsratsvorsitzender Norbert Feldkamp, die Vorstände Reinhard Rehling und Ralf Claus gaben auf der Generalversammlung in der Gaststätte Pohlmann einen sehr positiven Ausblick. Für 2019 wurden neben der üblichen Dividende eine Sonderausschüttung und eine erste Teilrückzahlung des eingesetzten Kapitals in Aussicht gestellt.

Mit 713685 kwh Strom wurde 2017 etwas weniger produziert als im Vorjahr (731685 kwh). Die Vergütung dafür betrug 298000 Euro, von denen abzüglich aller Aufwendung und Steuern ein Gewinn von etwa 25000 Euro verblieb. 21500 Euro davon werden als Dividende ausgeschüttet, der Rest geht in die Rücklagen oder wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Damit, so Rehling sei man gut zufrieden. Die Ertragswerte hätten sich auf einem guten Niveau eingependelt und die Kostenstruktur verbessere sich kontinuierlich. Dadurch sei es auch in sonnenschwachen Jahren möglich, eine Dividende zu zahlen.

Ein Rekordergebnis bei der Stromausbeute wird unterdessen für das laufende Jahr erwartet. Am Tag der Generalversammlung hatten die Sonnenkraftwerke dank des Supersommers bereits mehr Strom produziert als im ganzen vergangenen Jahr. Für 2019 wurde daher eine Sonderdividende in Aussicht gestellt. Dem Vorschlag, für 2017 wieder eine Dividende in Höhe von fünf Prozent auszuschütten, stimmte die Versammlung geschlossen zu.

Nach dem von Feldkamp abgegebenen Bericht des Aufsichtsrates erläuterte Ralf Claus den Plan, ab 2019 auch mit der Rückzahlung des eingesetzten Kapitals zu beginnen. Sie soll in dem Jahr sechs Prozent betragen. Dazu sei allerdings eine Satzungsänderung erforderlich, die aus formalen Gründen erst auf einer außerordentlichen Generalversammlung beschlossen werden könne. Diese wird voraussichtlich am 18. Oktober um 18 Uhr im Sitzungszimmer der Volksbank Neuenkirchen stattfinden.

Die Genossenschaft Energiequelle Neuenkirchen-Vörden wurde 2008 Jahren gegründet. In den ersten Jahren wurden bereits kritische Stimmen laut, weil der Geschäftserfolg sich nicht so schnell und in dem Maße einstellte wie erhofft. Jetzt können die Genossen sich allerdings beruhigt zurücklehnen und feststellen: Die Aussichten sind sonnig.


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