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Frontal in Lkw gekracht A1 nach Unfall mit Geisterfahrer bei Holdorf wieder freigegeben

Von Konstantin Stumpe, PM, Jörg Sanders und dpa

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Bei dem schweren Unfall auf der A 1 wurde der Falschfahrer schwer verletzt. Foto: NWM-TVBei dem schweren Unfall auf der A 1 wurde der Falschfahrer schwer verletzt. Foto: NWM-TV 

Osnabrück. Nach einem schweren Geisterfahrerunfall und einer stundenlangen Sperrung ist die Autobahn 1 bei Holdorf am Donnerstagmorgen wieder komplett freigegeben worden.

Ein Falschfahrer hat am Mittwochnachmittag einen schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Holdorf und Neuenkirchen-Vörden verursacht. Er wurde schwer verletzt. Die Autobahn war zunächst vollgesperrt – in Richtung Bremen war sie das noch bis in die Nacht, bis sie am Donnerstagmorgen gegen 2.30 Uhr wieder komplett freigegeben wurde.

An dem Unfall kurz vor der Ausfahrt Holdorf waren der Polizei zufolge zehn Personen und zwei Lkw und acht Autos beteiligt – darunter der Falschfahrer, der den Unfall verursacht hatte. 


Frontal in Lkw gefahren

Mehrere Autos waren ihm noch ausgewichen. Letztlich stieß er mit seinem Auto frontal mit einem Lkw zusammen. Dabei wurde der Autofahrer schwer, aber der Polizei zufolge nicht lebensgefährlich verletzt. Ein weiterer Autofahrer wurde leicht verletzt. Der Lkw durchbrach die Mittelschutzplanke und ragte auf die Gegenfahrbahn in Richtung Osnabrück.



Ein Rettungshubschrauber flog den schwer verletzten Falschfahrer in ein Krankenhaus. Angaben zu seiner Person liegen noch nicht vor, da er keine Papiere bei sich hatte, teilte die Autobahnpolizei Bramsche auf Nachfrage mit. Auch die Ursache für den Unfall sei noch gänzlich unklar. Sie sei Gegenstand der Ermittlungen.

Foto: NWM-TV

A1 war bis in die Nacht gesperrt

Die A1 war in Richtung Bremen ab Neuenkirchen voll gesperrt. Der stehende Verkehr im Umfeld der Unfallstelle wurde nach der stundenlangen Bergung der Unfallfahrzeuge am Abend über den Standstreifen abgeleitet. „Wir hatten zeitweise bis zu zwölf Kilometer Rückstau", erklärte ein Polizeibeamter. „Der Unfall passierte zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt auf einer sehr befahrenen Strecke", sagte der Polizeisprecher. 

Foto: NWM-TV

In Richtung Osnabrück war die Autobahn schneller wieder frei. Sie war kurzzeitig für die Feuerwehr und den Rettungshubschrauber gesperrt gewesen.

Foto: NWM-TV

Die Polizei hatte die Verkehrsteilnehmer, eine Rettungsgasse zu bilden, damit die Einsatzkräfte auch über die Straße schnellstmöglich zum Unfallort gelangen.

Foto: NWM-TV



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