Bauamtsleiter informiert Ausschuss Großtagespflegestelle zieht in Vörden in ehemalige Arztpraxis ein

Von Hans Schmutte

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Eine Großtagespflegestelle zieht in das Gebaude an der Osnabrücker Straße. Foto: H.SchmutteEine Großtagespflegestelle zieht in das Gebaude an der Osnabrücker Straße. Foto: H.Schmutte

Neuenkirchen-Vörden. Im öffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung behandelte der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde die Vergabe eines Straßennamens, Bauvoranfragen, die Einrichtung einer Großtagespflegestelle und die Sanierung der Sportanlage in Vörden.

In Anlehnung an die Straßennamen in der benachbarten Wohnbausiedlung hatte die Verwaltung vorgeschlagen, die in dem Baugebiet „Westlich der Holdorfer Straße II“ entstehende Wohnstraße „Schreinergasse“ zu nennen. Dieser Beschlussempfehlung wurde einstimmig gefolgt.

Bauamtsleiter Jürgen Rolfsen informierte den Ausschuss zudem darüber, dass es für das Gebäude Osnabrücker Straße 17 in Vörden zu einer Nutzungsänderung kommt. Bis 2016 war die Praxis von Dr. Westermann dort untergebracht. Die katholische Kirchengemeinde St. Paulus möchte in dem denkmalgeschützten Gebäude eine Großtagespflegestelle einrichten, in der bis zu zehn Kinder gleichzeitig betreut werden können. Der Haupteingang wird aus Sicherheitsgründen verlegt, weg von der Osnabrücker Straße, zur Gebäuderückseite.

Auch Sportplatzumbau steht schon bald an

Die Planungen für Sanierung und Umbau des Sportlerheims in Vörden nehmen unterdessen konkrete Formen an. Der Bauantrag ist eingereicht. Auch die Sportplätze sollen saniert und etwas nach hinten verlegt werden. Sie erhalten eine neue Zaunanlage. Für die neue Flutlichtanlage, die der BS Vörden errichten lassen möchte, liegt ein Lichtgutachten vor, für die Sportanlage ein Lärmgutachten. Die Anwohner sollen zu gegebener Zeit informiert werden.

Weiter wurde eine Nutzungsänderung für das Gebäude Johanniterstraße 10, einer ehemaligen Tischlerei, besprochen. Hier sollen zwei Wohneinheiten entstehen. Das Einvernehmen der Gemeinde ist dazu erforderlich. Dem stimmte der Ausschuss zu. Sein Befremden äußerte Ratsherr Andreas Frankenberg darüber, dass dieser Tagesordnungspunkt vom nichtöffentlichen in den öffentlichen Teil der Sitzung vorgezogen worden war. Bürgermeister Ansgar Brockmann begründete das mit den Kontakten, die die Antragstellerin Maria Purtik als Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde zu Rat und Verwaltung habe. Deshalb sollte die Angelegenheit öffentlich behandelt werden, um jeden Anschein von „Mauschelei“ zu vermeiden.

Der den Ausschuss leitende Ratsherr Bernhard Wessel (CDU) begrüßte zu Beginn der Sitzung auch einige Ratsmitglieder aus der Nachbargemeinde Rieste, die allerdings erst im nichtöffentlichen Teil der Versammlung zu Wort kamen. Nach Informationen unserer Redaktion sind Gespräche über den Kreuzungsbereich Landesstraße 76/Alfhausener Straße (Stickteich) und dessen mögliche Umgestaltung Grund für diesen Besuch.


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